Progressive Muskelrelaxation (PMR)

Die Progressive Muskelentspannung (PMR), entwickelt von Edmund Jacobson, ist eine wissenschaftlich fundierte Entspannungsmethode, die darauf abzielt, durch gezielte Anspannung und Entspannung bestimmter Muskelgruppen eine tiefe körperliche und geistige Entspannung zu erreichen. Der Grundgedanke ist, dass körperliche Entspannung zu mentaler Ruhe führt. Je häufiger du PMR praktizierst, desto besser wirst du in der Lage sein, die Muskeln bewusst zu entspannen und Stress abzubauen.

Hier ist eine sehr ausführliche Anleitung zur Progressiven Muskelentspannung (PMR), die dir Schritt für Schritt durch die gesamte Methode führt:

Vorbereitung:

  1. Ruhiger Ort: Wähle einen ruhigen, ungestörten Ort, an dem du bequem sitzen oder liegen kannst. Ideal ist ein Raum, in dem du dich wohlfühlst.
  2. Bequeme Kleidung: Trage lockere Kleidung, die dich nicht einengt. Entferne Schuhe und enge Accessoires.
  3. Dauer: Plane 20 bis 30 Minuten für die gesamte Übung ein, ohne gestört zu werden.
  4. Atmung: Atme ruhig und gleichmäßig ein und aus. Die Atmung sollte während der gesamten Übung tief und entspannt sein. Du kannst vor Beginn einige tiefe Atemzüge nehmen, um dich auf die Übung vorzubereiten.

1. Start in die Entspannung

Lege dich bequem hin oder setze dich auf einen Stuhl. Schließe die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Atme tief ein, halte den Atem für einen Moment an und atme dann langsam aus. Lasse mit jedem Ausatmen mehr Spannung aus deinem Körper entweichen.

2. Grundprinzipien der PMR

Die PMR basiert auf dem Wechsel von Anspannung und Entspannung. Jede Muskelgruppe wird für ca. 5-7 Sekunden angespannt und danach für 20-30 Sekunden bewusst entspannt. Wichtig ist, dass du den Kontrast zwischen Anspannung und Entspannung spürst. Versuche, die Anspannung nicht zu stark und nicht zu schwach durchzuführen, gerade so, dass du die Spannung deutlich wahrnimmst, aber nicht verkrampfst.


3. Anleitung zur PMR Schritt für Schritt

Kopf- und Gesichtsmuskulatur

  1. Stirn
    • Anspannen: Ziehe deine Augenbrauen so weit wie möglich nach oben, als würdest du erstaunt schauen. Spüre die Spannung in der Stirn.
    • Entspannen: Lasse die Augenbrauen langsam sinken und spüre, wie die Spannung verschwindet. Achte auf das Gefühl der Entspannung in der Stirn.
  2. Augen und Nasenbereich
    • Anspannen: Drücke die Augen fest zusammen, als würdest du stark blinzeln, und runzle die Nase.
    • Entspannen: Löse die Anspannung und lasse Augen und Nase weich und entspannt werden.
  3. Mund, Kiefer und Zunge
    • Anspannen: Beiß die Zähne leicht zusammen und drücke die Zunge gegen den Gaumen. Spüre die Spannung im Kiefer.
    • Entspannen: Öffne den Mund leicht, lasse den Kiefer locker und spüre, wie die Spannung nachlässt.

Nacken und Schultern

  1. Nacken
    • Anspannen: Drücke den Kopf sanft in das Kissen oder die Rückenlehne des Stuhls, als wolltest du den Kopf nach hinten schieben.
    • Entspannen: Lasse den Kopf locker und spüre, wie die Nackenmuskulatur sich entspannt.
  2. Schultern
    • Anspannen: Ziehe beide Schultern so weit wie möglich in Richtung Ohren hoch. Spüre die Anspannung in den Schultern.
    • Entspannen: Lasse die Schultern fallen und spüre, wie sie sich immer tiefer entspannen.

Arme und Hände

  1. Rechter Oberarm
    • Anspannen: Spanne den rechten Oberarm an, indem du den Arm leicht beugst und die Faust ballst.
    • Entspannen: Öffne die Hand und lasse den Arm locker werden. Spüre, wie die Anspannung aus dem Arm entweicht.
  2. Rechter Unterarm und Hand
    • Anspannen: Balle die rechte Hand zu einer Faust und spanne den Unterarm fest an.
    • Entspannen: Löse die Faust und lasse die Finger und den Unterarm entspannen.
  3. Linker Oberarm
    • Anspannen: Spanne den linken Oberarm auf gleiche Weise an, beuge den Arm leicht und balle die Faust.
    • Entspannen: Öffne die Hand, lasse den Arm locker werden.
  4. Linker Unterarm und Hand
    • Anspannen: Balle die linke Hand zu einer Faust und spanne den Unterarm fest an.
    • Entspannen: Löse die Faust und lasse die Finger und den Unterarm entspannt liegen.

Brust- und Bauchbereich

  1. Brust
    • Anspannen: Atme tief ein und halte die Luft an. Spüre die Spannung in der Brust.
    • Entspannen: Atme langsam aus und lasse die Brustmuskulatur sich entspannen.
  2. Bauch
    • Anspannen: Spanne die Bauchmuskeln an, als würdest du den Bauch einziehen.
    • Entspannen: Lasse den Bauch locker und spüre die Entspannung.

Rücken

  1. Oberer Rücken
    • Anspannen: Ziehe die Schulterblätter zusammen, als wolltest du sie in der Mitte des Rückens berühren.
    • Entspannen: Lasse die Schulterblätter sinken und spüre, wie sich der obere Rücken entspannt.
  2. Unterer Rücken
    • Anspannen: Drücke den unteren Rücken leicht in die Unterlage, indem du das Becken leicht anhebst.
    • Entspannen: Lasse das Becken sinken und entspanne den unteren Rücken.

Beine und Füße

  1. Rechter Oberschenkel
    • Anspannen: Spanne den rechten Oberschenkel an, indem du das Bein leicht hebst.
    • Entspannen: Lasse das Bein wieder locker liegen und spüre die Entspannung.
  2. Rechter Unterschenkel und Fuß
    • Anspannen: Ziehe die Zehen des rechten Fußes zu dir hin und spanne die Wadenmuskulatur an.
    • Entspannen: Lasse die Zehen los und entspanne den Unterschenkel.
  3. Linker Oberschenkel
    • Anspannen: Spanne den linken Oberschenkel auf gleiche Weise an.
    • Entspannen: Lasse das Bein wieder locker.
  4. Linker Unterschenkel und Fuß
    • Anspannen: Ziehe die Zehen des linken Fußes zu dir hin und spanne die Wadenmuskulatur an.
    • Entspannen: Lasse die Zehen los und entspanne den Unterschenkel.

4. Nach der Entspannung

Nachdem du alle Muskelgruppen durchgegangen bist, nimm dir noch ein paar Minuten Zeit, um die vollständige Entspannung zu genießen. Atme ruhig und gleichmäßig und spüre, wie dein ganzer Körper angenehm entspannt ist. Stelle dir vor, wie jede Anspannung mit jedem Ausatmen deinen Körper verlässt.

  • Bleibe ruhig liegen oder sitzen, ohne dich direkt zu bewegen. Genieße das Gefühl von innerer Ruhe und Gelöstheit.
  • Öffne langsam die Augen, wenn du dich bereit fühlst, und komme sanft in die Realität zurück.

5. Regelmäßige Praxis

Um die besten Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, PMR regelmäßig zu praktizieren, idealerweise täglich oder mehrmals pro Woche. Mit der Zeit wirst du lernen, schneller und tiefer zu entspannen, und du wirst in der Lage sein, auch in stressigen Momenten gezielt einzelne Muskelgruppen zu entspannen.


Tipps für eine effektive PMR:

  • Achtsamkeit: Achte während der Übungen immer auf den Kontrast zwischen Anspannung und Entspannung.
  • Regelmäßigkeit: Übe regelmäßig, um schneller Fortschritte zu machen.
  • Geduld: Wenn du zu Beginn Schwierigkeiten hast, Muskelgruppen gezielt zu entspannen, sei geduldig. Mit Übung wird es leichter.

Atemtechniken

Atemtechniken sind ein simples aber effektives Hilfsmittel um Stress abzubauen und Emotionen zu regulieren. Sie können in jeder Situation angewendet werden, ob beim Spaziergang, zuhause, in Bus und Bahn, vor einem wichtigen Gespräch oder allgemein bei Stress und Unruhe.

Hintergrund

Der Parasympathikus und der Sympathikus sind zwei wichtige Teile des autonomen Nervensystems, das unbewusste Körperfunktionen steuert. Beide Systeme arbeiten gegensätzlich und regulieren viele körperliche Prozesse, darunter die Atmung, den Herzschlag und die Verdauung.

Sympathikus („Kampf-oder-Flucht-Modus“)

Der Sympathikus wird aktiviert, wenn der Körper auf Stress, Gefahr oder intensive körperliche Aktivität reagiert. Seine Aktivierung löst eine Reihe von Reaktionen aus:

  • Erhöhter Herzschlag: Das Herz pumpt schneller, um mehr Blut (und damit Sauerstoff) zu den Muskeln zu transportieren.
  • Schnelle, flache Atmung: Um die Sauerstoffzufuhr zu steigern und auf körperliche Anforderungen zu reagieren.
  • Erhöhter Blutdruck und Adrenalinausschüttung: Dies bereitet den Körper auf die Flucht oder den Kampf vor.
  • Verminderte Verdauung: Nicht überlebenswichtige Funktionen wie die Verdauung werden verlangsamt.

Parasympathikus („Ruhen-und-Verdauen-Modus“)

Der Parasympathikus wirkt beruhigend und hilft dem Körper, sich zu erholen und in den Normalzustand zurückzukehren:

  • Verlangsamter Herzschlag: Der Blutdruck sinkt, das Herz schlägt ruhiger.
  • Tiefe, langsame Atmung: Die Atmung wird ruhiger und tiefer, wodurch der Sauerstoffaustausch effizienter wird.
  • Aktivierung der Verdauung: Der Körper konzentriert sich auf Regeneration und Energieaufnahme.
  • Beruhigung und Entspannung: Der Geist wird klarer, und das Stressgefühl nimmt ab.

Die simple Atemtechnik zur Stress-Reduktion

Diese Technik ist sehr simpel aber effektiv

Anleitung:

  • 2 mal scharf durch die Nase einatmen
  • 4 Sekunden Luft anhalten
  • 8 Sekunden langsam und bewusst durch den Mund ausatmen
  • wiederhole so oft du willst.

4-7-8 Atemtechnik (Quelle: Chat GTP)

Eine der effektivsten Atemtechniken zur Beruhigung bei Ängsten ist die 4-7-8 Atemtechnik. Sie ist besonders wirkungsvoll, weil sie das Nervensystem beruhigt, den Herzschlag verlangsamt und ein Gefühl der Ruhe und Kontrolle vermittelt.

Beschreibung:
Diese Technik, die vom Arzt Dr. Andrew Weil entwickelt wurde, nutzt langsame, bewusste Atemzüge, um den Körper in einen entspannteren Zustand zu versetzen. Sie hilft dabei, die physiologischen Reaktionen, die mit Angstzuständen einhergehen, zu dämpfen, indem sie das autonome Nervensystem reguliert und Stresshormone senkt.

Wie man es macht:

  1. Setze dich bequem hin oder lege dich flach auf den Rücken, achte darauf, dass deine Wirbelsäule gerade ist.
  2. Atme vollständig aus, durch den Mund, so dass du die gesamte Luft aus deinen Lungen entlässt.
  3. Schließe den Mund und atme leise durch die Nase ein, während du bis 4 zählst.
  4. Halte den Atem für eine Zählung von 7 Sekunden an.
  5. Atme langsam durch den Mund aus, zähle dabei bis 8. Lass den Atem dabei sanft ausströmen.
  6. Wiederhole diesen Zyklus 4-6 Mal oder so lange, bis du merkst, dass sich dein Körper entspannt.

Warum ist sie bei Ängsten so effektiv?

  • Verlangsamte Atmung: Ängste gehen oft mit schneller, flacher Atmung einher, was den Stress noch verstärkt. Diese Technik zwingt den Körper, langsamer und tiefer zu atmen, was den Sauerstoffaustausch verbessert und den Herzschlag beruhigt.
  • Atemanhalt-Phase: Das Halten des Atems für 7 Sekunden erhöht den Kohlendioxidgehalt im Blut, was den Atemreflex und die innere Ruhe stimuliert. Diese Pause gibt dem Körper Zeit, den Atemrhythmus zu regulieren.
  • Atemkontrolle: Angstgefühle lassen den Betroffenen oft das Gefühl verlieren, die Kontrolle zu haben. Diese Technik hilft, die Atmung bewusst zu steuern, was dem Gehirn signalisiert, dass keine akute Bedrohung besteht.

Vorteile dieser Atemtechnik bei Ängsten:

  • Schnelle Beruhigung des Körpers und des Geistes.
  • Kann in stressigen Momenten diskret und überall praktiziert werden.
  • Fördert einen ruhigeren Herzschlag und senkt Blutdruck und Cortisolspiegel.
  • Hilft, den Geist von angstauslösenden Gedanken abzulenken und schafft einen mentalen Fokus.

Die 4-7-8 Atemtechnik ist einfach zu erlernen, benötigt keine Hilfsmittel und kann sowohl kurzfristig als auch bei regelmäßiger Anwendung langfristig helfen, Angstzustände zu lindern.

Body Scan

Der Body Scan ist eine intensive und zugleich beruhigende Achtsamkeitsübung, die den Körper systematisch von Kopf bis Fuß durchwandert. Sie hilft, Spannungen zu erkennen und loszulassen, und fördert die Verbindung zwischen Körper und Geist. Hier ist eine detailliertere Anleitung, die dir Schritt für Schritt durch diese Praxis führt.

Vorbereitung:

  1. Ort und Zeit wählen: Wähle einen ruhigen Ort, an dem du nicht gestört wirst. Es sollte eine Umgebung sein, in der du dich wohlfühlst, z. B. ein abgedunkelter Raum oder ein Platz mit sanftem Licht. Du kannst beruhigende Musik oder Naturgeräusche abspielen, wenn dir das hilft, dich zu entspannen.
  2. Bequeme Position einnehmen: Du kannst den Body Scan im Sitzen oder im Liegen ausführen. Im Liegen bietet sich eine Yogamatte oder eine Decke an, auf der du dich flach auf den Rücken legst. Falls du sitzt, stelle sicher, dass du bequem und aufrecht sitzt, ohne zu verkrampfen. Lasse die Arme entspannt neben dem Körper liegen, die Beine ausgestreckt oder leicht angewinkelt.
  3. Augen schließen oder halb offen lassen: Viele Menschen schließen die Augen, um Ablenkungen zu minimieren, aber du kannst sie auch sanft geöffnet lassen und deinen Blick entspannt auf einen Punkt richten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Body Scan:

1. Ankommen und Atmung beruhigen

  • Finde zur Ruhe: Beginne damit, deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem zu richten. Atme tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund aus. Achte darauf, wie sich dein Brustkorb oder Bauch hebt und senkt. Lass den Atem natürlich fließen, ohne ihn zu kontrollieren.
  • Lass den Alltag los: Wenn Gedanken aufkommen, nimm sie wahr, ohne auf sie zu reagieren. Lenke deinen Fokus immer wieder sanft zurück auf die Atmung.

2. Körperbewusstsein aktivieren

  • Körper als Ganzes spüren: Bevor du den Körper abschnittsweise durchgehst, nimm einen Moment, um deinen gesamten Körper wahrzunehmen. Spüre die Auflagepunkte, z. B. wie dein Rücken auf der Unterlage ruht, oder wie deine Füße den Boden berühren. Achte auf das Gewicht und die Schwerkraft, die auf deinen Körper wirkt.
  • Erlaube dir, loszulassen: Versuche, mit jeder Ausatmung jegliche Anspannung oder Unruhe abzugeben. Dies wird dich darauf vorbereiten, tiefer in den Scan einzutauchen.

3. Schrittweiser Body Scan

a. Kopf und Gesicht
  • Kopfhaut und Stirn: Beginne am Scheitel deines Kopfes und spüre die Empfindungen. Achte darauf, ob sich Spannung in deiner Kopfhaut, Stirn oder um die Augenpartie aufgebaut hat.
  • Augen, Nase und Mund: Wandere zu deinen Augen. Lasse jegliche Anspannung im Augenbereich los, die sich eventuell durch Überanstrengung gebildet hat. Achte auf den Bereich um deine Nase, deinen Mund und deinen Kiefer. Viele Menschen halten unbewusst Spannung in ihrem Kiefer; lasse diesen mit der Ausatmung bewusst locker.
b. Nacken, Hals und Schultern
  • Nacken und Hals: Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Nacken und Hals. Spüre, ob sich hier Verspannungen, Steifheit oder Wärme zeigen. Atme in diesen Bereich hinein und stelle dir vor, wie du mit jedem Ausatmen Spannung abgibst.
  • Schultern: Gehe dann weiter zu deinen Schultern. Dieser Bereich speichert oft viel Anspannung durch Stress oder schlechte Haltung. Mit jedem Ausatmen, lasse die Schultern schwerer und entspannter werden.
c. Arme und Hände
  • Oberarme und Ellenbogen: Lenke nun deine Aufmerksamkeit zu deinen Oberarmen, hinunter zu den Ellenbogen und den Unterarmen. Nimm jede Empfindung wahr, sei es ein Kribbeln, Wärme oder Kälte.
  • Handgelenke und Hände: Gehe weiter zu den Handgelenken, Handflächen und Fingern. Spüre den Kontakt deiner Hände mit dem Boden oder deinem Körper, und entspanne jeden Finger einzeln. Lass auch hier jegliche Anspannung los.
d. Brust und Herzbereich
  • Brustkorb: Lenke deine Achtsamkeit auf deinen Brustkorb. Nimm das Heben und Senken mit jedem Atemzug wahr. Spüre das Schlagen deines Herzens, den Rhythmus deiner Atmung. Achte darauf, ob hier Spannung oder Engegefühle vorhanden sind, und lasse diese los.
  • Herzraum: Stelle dir vor, dass dein Atem Leichtigkeit und Ruhe in deinen Herzbereich bringt. Fühle, wie sich dein Brustraum mit jeder Ausatmung weiter öffnet.
e. Bauch und Solarplexus
  • Bauchraum: Wandere mit deiner Achtsamkeit zum Bauch. Nimm wahr, wie sich der Bauch bei der Atmung ausdehnt und zusammenzieht. Der Bauch ist oft ein Speicher für Emotionen und Stress. Lasse mit jeder Ausatmung Anspannung los.
  • Solarplexus: Spüre den Bereich oberhalb des Bauchnabels, den Solarplexus. Hier ist das Zentrum deiner Energie. Entspanne bewusst diesen Bereich und spüre, wie sich Wärme und Gelassenheit ausbreiten.
f. Rücken und Wirbelsäule
  • Oberer und mittlerer Rücken: Lenke deine Aufmerksamkeit zum oberen Rücken. Spüre, wie dieser Kontakt mit der Unterlage hat, falls du liegst. Wandere dann langsam den Rücken hinunter zur Mitte und nimm hier die Empfindungen wahr.
  • Lendenwirbelsäule und Kreuzbein: Gehe mit deiner Achtsamkeit tiefer in den unteren Rückenbereich. Spüre den Kontakt deines Rückens mit der Unterlage. Falls hier Verspannungen sitzen, versuche, diese loszulassen, indem du bewusst in diesen Bereich hinein atmest.
g. Becken und Hüften
  • Beckenboden: Lenke deine Aufmerksamkeit auf dein Becken und den Beckenboden. Nimm die Empfindungen in dieser Region wahr, ohne sie zu bewerten.
  • Hüften: Wandere zu den Hüften. Achte darauf, ob hier Anspannungen oder Steifheit spürbar sind. Viele Menschen halten in den Hüften emotionale Spannungen; lasse sie mit dem Ausatmen los.
h. Beine und Füße
  • Oberschenkel und Knie: Gehe langsam über deine Oberschenkel und Knie. Spüre die Schwere oder Leichtigkeit deiner Beine. Erlaube ihnen, sich zu entspannen und schwerer in den Boden zu sinken.
  • Waden, Knöchel und Füße: Wandere weiter zu den Waden, Knöcheln, bis hin zu den Füßen. Spüre den Kontakt deiner Füße mit der Unterlage oder den Boden. Lass auch hier jegliche Anspannung los und spüre jede Empfindung, die in deinen Füßen präsent ist.

4. Ganzkörperbewusstsein und Abschluss

  • Körper als Ganzes spüren: Sobald du den gesamten Körper durchgegangen bist, nimm einen Moment, um das Bewusstsein für deinen ganzen Körper zu integrieren. Spüre, wie sich dein Körper als Ganzes anfühlt – entspannt, warm und schwer. Nimm den Fluss des Atems durch den Körper wahr und fühle die Leichtigkeit.
  • Ruhe genießen: Bleibe noch für einige Momente in dieser Ruhe und genieße das Gefühl der Entspannung. Wenn du bereit bist, beginne langsam, deine Finger und Zehen zu bewegen, und öffne sanft deine Augen.
  • Langsam aufstehen: Wenn du dich bereit fühlst, richte dich langsam auf, und kehre ohne Hektik in deinen Alltag zurück.

Tipps für den Body Scan:

  • Geduld haben: Es ist normal, dass Gedanken aufkommen oder du dich manchmal abgelenkt fühlst. Das Ziel ist nicht, den Geist komplett zu leeren, sondern sanft immer wieder zur Körperwahrnehmung zurückzukehren.
  • Übung macht den Meister: Der Body Scan wird effektiver, je häufiger du ihn praktizierst. Auch kurze Sessions von 10-15 Minuten können hilfreich sein.
  • Sei freundlich zu dir selbst: Es ist wichtig, die Übung mit einer Haltung der Freundlichkeit und Akzeptanz zu machen, ohne sich selbst zu verurteilen, falls der Geist wandert.

Quelle: CHAT GPT

Glaub an Gott, vergiss den Teufel!

Wer meinen Blog kennt weiß, ich bin seit einer Weile mit Gott unterwegs und hier ist mein Dilemma: Wenn ich glauben will dass Jesus der Sohn Gottes und die Bibel sein Wort ist, muss ich dann nicht auch an Hölle, Dämonen und Teufel glauben?

Diese Themen haben in der Vergangenheit große Ängste in mir ausgelöst, die rückblickend gesehen vollkommen unnötig waren. Wenn es mir schlecht geht und ich Zwangsgedanken habe, so kommen viele blasphemische, aggressive, dämonische Gedanken wie „Du kommst in die Hölle!“, „Du hast dich mit dem Satan angelegt!“, „Du bist gescheitert!“, „Ab in die Geschlossene mit dir!“, „Irgendwann haben wir dich so weit und du bringst dich um!“, „Wir kommen dich holen!“.

Haben Sie solche oder ähnliche Gedanken auch schon mal erlebt? Sind sie vielleicht gläubig und machen sich viele Gedanken über Dämonen und Teufel? Dann habe ich eine wichtige Botschaft für Sie.

Laut meinen Glaubensbrüdern und Schwestern und den Predigten die ich schaue lauert da eine böse Macht in unseren Gedanken die alle Register zieht um uns zu schaden und von Gott wegzulocken.

Viele Christen nehmen den Teufel aber nicht so ernst. Stattdessen konzentrieren sie sich auf Jesus Christus, das Gebot der Nächstenliebe und auf die Verheißungen Gottes Königreichs auf der Erde und im Himmel. Das ist eine gute Idee und eine gesündere, spirituelle Sichtweise.

Es ist auch eine Frage der Perspektive. Wenn wir beispielsweise blasphemische Zwangsgedanken haben so können wir den Standpunkt vertreten dass es unsere eigenen (Zwangs) – gedanken sind oder von außen vom Teufel eingegeben werden um uns Angst zu machen, zu schaden und von Gott wegzulocken. Was ist aber nun die Wahrheit? Dieses Dilemma lässt sich nicht lösen.

Man kann es so oder so sehen. Es sind unterschiedliche Sichtweisen auf ein und die selbe Sache. Aber was davon ist nun sinnvoll und hilfreich um ein erfolgreiches, werteorientiertes Leben zu leben?

Das Weltbild das wir haben sollte uns in unserem Leben unterstützen und helfen in dieser Welt zurecht zu kommen. Es sollte uns nicht schaden oder Angst machen.

Die Bibel sagt nun aber folgendes zu diesem Thema:

Als Christ ist es wichtig, die Existenz des Teufels anzuerkennen, denn die Bibel spricht klar über ihn. Der Teufel, auch Satan genannt, wird als ein gefallener Engel beschrieben, der gegen Gott rebellierte und nun versucht, Menschen von Gott wegzuführen. In 1. Petrus 5,8 heißt es: „Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.“

Es geht jedoch nicht darum, Angst vor dem Teufel zu haben oder ihm zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Vielmehr sollten Christen sich auf Gottes Macht und Schutz verlassenJakobus 4,7 sagt: „So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.“

Der Glaube an den Teufel bedeutet nicht, ihm Macht über dein Leben zu geben, sondern zu erkennen, dass es geistliche Kämpfe gibt und dass Gottes Kraft größer ist. 1. Johannes 4,4 erinnert uns: „Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der in der Welt.“

(https://www.bibleserver.com/)

Ich glaube an den Vater den Sohn und den heiligen Geist. Ich entscheide mich dafür Jesus als meinen Retter zu akzeptieren und will ihm nachfolgen. Damit bin ich ein geliebtes Kind Gottes und bin gerettet. Nur darauf kommt es an.

Ich habe beschlossen mich vom Teufel und der Hölle zu verabschieden und erkenne dass Gedanken nur Gedanken und unwichtig sind. Ja, es gibt einen Teufel! Aber er ist eine Witzfigur! Er zittert vor Jesus! Er kann uns nichts tun so lange wir ihm keine Macht über uns geben. In 1. Petrus 5,8 heißt es: „Seid nüchtern und wacht;

„Seid nüchtern“, das ist das entscheidende!

Es geht darum, ein gesundes Gleichgewicht zu finden: den Teufel nicht zu unterschätzen, aber auch nicht zu überschätzen. Wir sollen uns auf Gottes Schutz verlassen und ihm vertrauen. Jakobus 4,7 gibt uns eine klare Anweisung: „So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.“(https://www.bibleserver.com/)

Hier geht es um eine wichtige, theologische Frage. Was sind Ihre Gedanken zu diesem Thema? Schreiben Sie gern in die Kommentare oder schreiben mir eine E-Mail!

Krisen meistern durch das Wort Gottes

Gestern habe ich sehr eindrücklich erfahren dass Gottes Wort uns wirklich durch die schwierigsten Zeiten unseres Lebens mit Schizophrenie tragen kann.

Ich hatte eine ganz gute letzte Woche mit vielen Erfolgen hinter mir und stand 2 Tage vor Beginn meiner beruflichen Reha, welche bei meinem letzten Versuch vor 4 Monaten krachend gescheitert ist, ich war 2 Monate im Krankenhaus und verbrachte weitere 3 Monate zu hause wo ich mir mit viel Mühe eine neue Stabilität aufgebaut habe trotz der Ängste und Schwierigkeiten. Nun soll ein neuer Versuch beginnen und die Schatten lauern in meiner Seele und flüstern mir ein „Es wird wieder schief gehen, du packst das nicht“

Gestern also hatte ich keine Kraft für meine Tagesstruktur und verbrachte viel Zeit auf der Couch und die Gedanken überwältigten mich wieder, so wie sie es früher getan hatten. Sexuelle, blasphemische, agressive Gedanken, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit.

Ich versuchte wieder zu beten, ich versuchte zuzulassen, ich versuchte zu atmen, ich versuchte alles mögliche aber nichts half. Ich war in meinen Gedanken und Sorgen gefangen und wusste: „Ich habe einen Rückschlag“. Was wird nun mit der Reha? Ich lag auf der Couch und es schien alles aussichtslos, ich dachte: „Ich habe verloren, der Teufel, das Böse haben gewonnen, ich gebe auf und gehe ins Krankenhaus“. Ich war wie gelähmt und dachte: Da kommst du nie wieder raus, das wars. Ende der Fahnenstange. Ich hatte keine Kraft etwas zu essen, ich hatte keine Kraft spazieren zu gehen, ich hatte nur noch einen Gedanken: „Ich kann nicht mehr“.

Dann habe ich mich gezwungen an den PC zu gehen und einer Glaubensschwester zu schreiben: „Du ich habe grad ganz stark das Gefühl, dass ich es nicht schaffe, ich muss ins Krankenhaus“.

Ich schrieb ihr noch folgendes:

„Ich bin grad an einem Punkt wo alles unmöglich und unschaffbar scheint
Die Dunkelheit ist erdrückend, ich versuche zu beten aber die Satansgedanken verdrehen alles“

„Ich kämpfe schon so lange und erscheint aussichtslos
Seit 20 Jahren kämpfe ich damit und ich werde diese schlechten Gedanken einfach nicht los“

„Ich liege auf der couch und weiß nicht ob ich nun alles zulassen soll, atmen soll, beten soll“

„Die Gedanken überwältigen mich und ich kann grad einfach nur daliegen und aushalten, ich kann nichts machen“

Allein schon diese Gedanken zu formulieren und mit jemandem zu reden, war der erste wichtige Schritt wieder aus diesem Sumpf herauszukommen. Sie sagte „Du musst nicht ins Krankenhaus“. Ich hatte wieder einen Funken Hoffnung dass doch noch alles gut wird und ich schaute mir 2 Predigten an die mir die Augen geöffnet haben:

Ich war überrascht dass ich genau über diese Predigten gestolpert bin welche genau auf meine Situation passen. Diesen Effekt erlebt man als Christ häufig.

Ich hatte mich bisher nur sporadisch mit der Bibel beschäftigt und konnte ehrlich gesagt nicht so viel damit anfangen. Das erste Video hat mich dann inspiriert mich etwas mehr mit der Bibel zu beschäftigen. Ist sie wirklich das Wort Gottes und kann sie mir WIRKLICH mit meinen Problemen helfen?

Ich schlug die Bibelstellen aus dem Video nach und begann mich mehr mit den Texten zu beschäftigen und es kehrte neuer Frieden und neuer Mut in meinen Geist zurück. Vielleicht ist doch nicht alles schlecht? Vielleicht schaffe ich doch die Reha?

Gerade Joye Meyer predigt immer: „Fürchte dich nicht!“.

Ich habe erkannt: „Ich bin Gottes geliebtes Kind. Ich brauche mich vor nichts fürchten“.

Ich hatte an diesem Tag an dem es mir schlecht ging den Lügen des Teufels über mein Leben mehr geglaubt als den Verheißungen Gottes und der Tatsache dass er mich liebt und beschützt. Ich bin in Selbstmitleid und Verzweiflung versunken und hatte den Mut verloren, statt Gott zu vertrauen.

Folgende Verse passen ganz gut dazu

23 Und er stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. 24 Und siehe, da geschah ein großes Beben im Meer, sodass das Boot von den Wellen bedeckt wurde. Er aber schlief. 25 Und sie traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir verderben! 26 Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?, und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; und es ward eine große Stille. 27 Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind?  

Matthäus 8,23-27 

Ich habe den Bibelserver entdeckt, der einen Chatbot mit KI hat und den man alles mögliche zum Thema Bibel fragen kann.

Ich habe noch weitere, hilfreiche Bibelzitate entdeckt:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken.“

Matthäus 11,28

„Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Psalm 23, 4

10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. 12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. 13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. 14 So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit 15 und beschuht an den Füßen, bereit für das Evangelium des Friedens. 16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, 17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. 18 Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen 19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen, 20 dessen Bote ich bin in Ketten, dass ich mit Freimut davon rede, wie ich es muss.  

Epheser 6,10-18 

Später las ich noch etwas in den „Sprüchen“ der Bibel und mit der Zeit kehrte wieder Zufriedenheit, Mut und Gelassenheit in mein Leben zurück. Ich habe durch das Lesen dieser Texte neue Kraft und neuen Mut geschöpft. Es war wie ein Wunder. In kürzester Zeit hat mich der heilige Geist aus tiefster Verzweiflung wieder herausgeholt und zurück auf den Weg gebracht den Gott für mich vorgesehen hat. Die Ängste sind verschwunden.

Nie wieder will ich den Schatten und Lügen nachgeben. Denn ich habe endlich erkannt dass ich geborgen und beschützt bin und dass mich Jesus aus jeder noch so brenzligen Situation wieder herausholt und dass ich ihm bedingungslos vertrauen kann. Morgen beginnt meine Reha und ich werde Erfolg haben. Ich lasse mich Schritt für Schritt von Gott führen und vertraue Jesus, meinem Retter dass mein Leben gelingt.

Es wird weitere Schwierigkeiten und Umwege geben, aber ich bin vorbereitet und habe neue Kraft und neue Zuversicht geschöpft. Ich kann Sie daher nur ermutigen, sich mit der Bibel und mit Predigten zu beschäftigen. Es lohnt sich! Diese Texte sind Balsam für die Seele und haben schon sehr vielen Menschen durch die Jahrhunderte geholfen.

Glauben und vertrauen Sie auf Jesus Christus und vergessen Sie den Teufel, er kann Ihnen nichts tun, solange Sie ihm keine Macht über sich geben, sondern auf Gott vertrauen. Er wird Sie Schritt für Schritt in ein erfolgreiches Leben führen wenn Sie es zulassen und ihm vertrauen.

Egal wie schlecht es Ihnen zu gehen scheint, er ist immer an Ihrer Seite, er sieht ihr Leiden und will Ihnen helfen gesund zu werden. Laden Sie Jesus in Ihr Herz ein und übergeben Sie ihm Ihr Leben. Sie sind nicht alleine.

„Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.“

Psalm 23,6

Engelsgeduld

„So seid nun geduldig, Brüder, bis zum Kommen des Herrn. Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist geduldig, bis sie empfängt den Frühregen und Spätregen. Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen, denn das Kommen des Herrn ist nahe.“

(Jakobus 5,7-8)

Im Leben mit Schizophrenie läuft es nicht immer so wie man es gerne hätte. Es gibt Umwege, Enttäuschungen und Rückschläge. Das ist frustrierend und manchmal denken wir „Das hat doch alles keinen Sinn mehr, ich pack das nicht“, oder „warum geht es mir wieder so schlecht“, oder „Wann hat dieser Alptraum ein Ende?“

Wir sind tagtäglich mit unseren inneren Bildern und Worten beschäftigt, die uns runterziehen, uns belasten und Angst machen. Der Weg zur Gesundheit scheint uns anstrengend und manchmal sogar unmöglich.

Wir erleben eine Enttäuschung, eine Niederlage, einen Rückschlag und unser Leben läuft einfach nicht so wie es sein sollte, wie wir es gerne hätten, wir wir es uns erträumen und wonach wir streben. Manchmal verlieren wir den Mut. Hat all das kämpfen einen Sinn? Werde ich wieder gesund?

Ich würde sagen: JA! Die wichtigste Tugend die wir brauchen um gesund zu werden, ist Geduld. Geduld im Alltag an der Kasse, Geduld mit unseren Mitmenschen und vor allem Geduld mit uns selbst. Wir müssen akzeptieren dass es nicht immer so rund läuft wie wir es gerne hätten, wir müssen die schlechten Gedanken und Gefühle geduldig über uns ergehen lassen und uns immer wieder langmütig der Realität zuwenden.

Aha, da ist ein Zwangsgedanke. Hallo Gedanke. Was ist JETZT? Da ist eine Wahnidee, hallo Wahnidee, was ist JETZT? Was kann ich sehen und was kann ich anfassen? Was kann ich heute tun um gesund zu werden?

Wenn ich mich morgens hinsetze und meine Klangschale läute stelle ich mich ein auf 30 Minuten Meditation. Da ist Ungeduld. Ich sage mir „Hallo Ungeduld“ und fokussiere mich dann immer wieder auf den Atem. So trainiere ich meine Geduld und meine Achtsamkeit die ich im täglichen Leben brauche.

Wer geduldig ist, lässt sich von den Unwägbarkeiten des Lebens nicht stressen und nicht von seinen Zielen ablenken. Er kann Herausforderungen und Rückschläge viel besser hinnehmen und so in sein Leben integrieren, dass es erfolgreich wird. Es ist die Fähigkeit, in einer Situation ruhig und gelassen zu bleiben, auch wenn die äußeren Umstände chaotisch und unvorhersehbar sind.

Ich habe gleich nach dem aufwachen die ersten Zwangsgedanken und verstörenden Bewusstseinsinhalte. Aber davon lasse ich mich nicht entmutigen und starte täglich in meine Morgenroutine. Ich bin geduldig mit mir und akzeptiere dass solche Gedanken (noch) zu meinem Leben dazugehören.

Geistige Gesundheit ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf und erfordert Ausdauer, Disziplin und eben Geduld.

Wenn wir uns jeden Tag und immer wieder um unseren Plan, unsere Werte, Träume und Ziele kümmern werden wir bald die Früchte in Form von geistiger Gesundheit ernten. Ja, es lohnt sich zu kämpfen! Da gibt es eine Lebensrealität in der alles leicht und schön ist und die wir genießen dürfen. Wir können sie jetzt schon genießen, wenn wir uns dazu entscheiden.

Wir müssen die erforderlichen Schritte tun um in diese Lebensrealität zu gelangen und dafür brauchen wir vor allem eines: Engelsgeduld!

Geduld ist im Umgang mit Schizophrenie eine Schlüsselressource. Sie hilft Betroffenen, den oft langen und herausfordernden Weg der Behandlung zu meistern, mit Rückschlägen umzugehen und zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen. Geduld ermöglicht es, den Heilungsprozess zu akzeptieren, auch wenn er nicht linear verläuft, und gibt die nötige Kraft, um weiterzumachen.

Um Geduld zu kultivieren, müssen wir innerlich wachsen, dass ist die große Chance die uns eine Krise bietet (Krise als Chance). Wir brauchen dafür realistische Ziele, eine langfristige Perspektive, Achtsamkeit und Selbstmitgefühl.

Seien sie geduldig mit sich und Ihren Lebensumständen. Eine Zukunft in Gelassenheit, Erfolg und Frieden warten auf Sie als Belohnung für all die Kämpfe die sie durchstehen müssen.

Viel Erfolg!

Erfolg durch Disziplin

Menschen verändern sich aus genau zwei Gründen: Große Ziele und große Schmerzen

unbekannt

Was ist Disziplin?

Disziplin ist eine Charaktereigenschaft die es uns ermöglicht diejenigen Handlungen durchzuführen die unseren Werten entsprechen und die zu einem gelingenden Leben nach unseren Vorstellungen beitragen, unabhängig davon ob wir zu diesen Aktionen gerade „Lust“ haben oder nicht.

Der Duden definiert Disziplin als „das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen“. Wer diszipliniert ist, arbeitet also auf ein bestimmtes Ziel hin, ohne sich ablenken oder davon abbringen zu lassen. Somit bestimmt nicht der Zufall darüber, ob das Ziel erreicht wird.

Ein Beispiel: Einer meiner Werte lautet: „Ich bin mental und physisch stark“. Aus diesem Wert leite ich das Ziel ab: „Ich geh täglich 30 min joggen“. Das tue ich immer nach der Mittagsruhe. Der Timer klingelt und ich schnappe mir die Laufschuhe und laufe los. Auch wenn ich keine Lust habe und lieber noch weiter im Bett liegen würde.

In solchen Situationen müssen wir uns leider „zwingen“ und überwinden, damit wir unsere Ziele (z.Bsp. mehr geistige Gesundheit durch Sport) erreichen und ein werteorientiertes Leben leben. (siehe der Wertekompass).

Wozu brauchen wir Disziplin

Disziplin ist in vielen Bereichen des Lebens äußerst hilfreich und sogar lebensnotwendig, insbesondere für Menschen mit Schizophrenie.

  • Ich brauche Disziplin um ausreichend Bewegung zu bekommen
  • Ich brauche Disziplin um zu kochen und mich gesund zu ernähren
  • Ich brauche Disziplin um mich zu pflegen
  • Ich brauche Disziplin um meine Medikamente regelmäßig zu nehmen
  • Ich brauche Disziplin um meine Wohnung, die Wäsche, die Küche und den Papierkram in Ordnung zu halten
  • Ich brauche Disziplin um meine Morgenroutine zu absolvieren
  • Ich brauche Disziplin um meine Tagesstruktur einzuhalten
  • Ich brauche Disziplin um all die Dinge zu tun die mir gut tun, aber die mich etwas Überwindung kosten anzufangen

Wie bekomme ich Disziplin?

Viele Menschen würden gerne mehr Sport machen, aber sie sagen: „Ich habe einfach keine Disziplin!“. Bei mir war das so: Letztes Jahr verbrachte ich 2 Wochen in der geschlossenen Psychiatrie in Ludwigsburg auf Grund einer akuten Psychose. Auf so einer Station gibt es nicht viel zu tun. Es gibt dort Menschen die schwer krank und schon Jahre dort sind und man denkt: „Oh je, was ist wenn ich einmal so ende?“. Ich balancierte am psychischen Abgrund und da meldete sich der Überlebenswille und ermöglichte Veränderung (Krise als Chance). Ich schwang mich jeden Tag eine halbe Stunde auf den Fahrradergometer und machte jeden morgen eine Frühgymnastik auf dem Hof. Das ermöglichte es mir mich auszupowern und trug maßgeblich zu meiner Gesundung bei. Ich mache seit dem, auch heute noch, regelmäßig Sport. Das wäre nie passiert wenn ich mich nicht in der Geschlossenen hätte dazu zwingen müssen um zu überleben. Die Krankheit hat mich diszipliniert.

Disziplin ist eine Frage der Motivation (was will ich in meinem Leben, wie sieht mein ideales Leben aus und wie komme ich da hin?) und der Prioritäten die wir im Leben setzen.

Setzen Sie sich realistische Ziele, die Sie einem erfolgreichen, glücklichen Leben nach Ihren ganz eigenen Vorstellungen näherbringen und verfolgen Sie diese Ziele mit Mut, Geduld und Disziplin! Finden Sie den Schalter und legen ihn um!

Es wird immer leichter

Die gute Nachricht ist, das diszipliniertes Verhalten gut erlernbar ist und mit der Zeit immer leichter wird. Habe ich mich früher stundenlang gequält und innere Diskussionen geführt bevor ich mich überwunden habe Sport zu machen, verschwende ich mittlerweile keinen Gedanken mehr daran und tue es einfach. Es ist 14 Uhr, der Timer klingelt, Laufschuhe schnappen und los geht’s, auch wenn ich keine Lust habe. Die Hemmschwelle wird mit jedem Mal niedriger und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten.

Hallo Widerstand

Unser innerer Schweinehund hätte es am liebsten wenn wir einfach nur rumliegen und uns „ausruhen“ und geht gerne den Weg des geringsten Widerstands. Zum Beispiel haben Sie den Gedanken: „Eine Tasse Tee würde mir jetzt gut tun“. Dann denken Sie: „Ach nein, ich habe keine Lust“. Zwischen Ihnen und Ihrem Teegenuss liegt ein innerer Widerstand, eine Barriere.

Sagen Sie sich „Oh, hallo Widerstand! Wunderbar, wie schön dass du da bist! Das ist eine neue Gelegenheit zu üben und gesund zu werden wenn ich dich überwinde“. Oft liegt das Potenzial für Veränderungen in so kleinen Dingen wie in einer Tasse Tee. Denken Sie: „Ok, ich habe keine Lust UND mache mir jetzt eine Tasse Tee“. „Ich habe keine Lust UND greife zur Gitarre“, „Ich habe keine Lust UND schnappe mir jetzt die Laufschuhe und laufe los“.

Visualisierung

Wenn Sie mal eine ruhige Minute haben setzen Sie sich hin und lassen Ihrer Fantasie freien Lauf.

Wie wäre es wenn ich heute Sport mache? Ich stelle mir vor wie ich zu den Laufschuhen greife und denke „Ja, großartig“, ich stelle mir vor wie ich das Haus verlasse und loslaufe. „Du machst das super, sehr gut“, ich laufe die ersten paar Meter und bin stolz auf mich. Ich stelle mir ein intensives Runners High vor, das Gefühl immer weiter laufen zu können, völlig mühelos. Ich stelle mir vor wie mein Kopf sich leert. Ich genieße die Luft, die Natur, das rhytmische Tappsen meiner Füße auf dem Boden. Ich male mir aus wie ich glücklich und erschöpft mein Ziel erreiche. Ich stelle mir vor wie großartig ich mich fühle. Ich trabe nach hause und genieße den Hormoncocktail, die Endorphine und berausche mich daran. Was für ein tolles Gefühl. Ich stelle mir vor wie ich unter die Dusche springe und mich eine Weile hinlege und das Gefühl auf mich wirken lasse. Freudig und mühelos wende ich mich danach wieder einer angenehmen Aktivität zu.

Je mehr Sie Ihre Aktivität vor dem inneren Auge visualisieren desto einfacher wird es Ihnen fallen sie Realität werden zu lassen.

Viel Erfolg!

Radikale Zuversicht

Ich denke zur Zeit häufig daran, wie unbeschreiblich geil es ist , einfach am Leben zu sein. Die Psychose klingt ab und der Genuss der Realität beginnt. Ich habe mein Leben im Griff.

Das Leben ist ein Mysterium, niemand weiß mit Sicherheit, warum wir es haben und was wir damit tun sollen. Es ist ein Geschenk und es ist kein Zufall. Wir haben Chancen, wir machen Erfahrungen, die Zeit ist begrenzt und das macht das Leben nur umso wertvoller und kostbarer. Wir sind auf der Reise durch diese wundervolle Welt mit ihrer Perfektion und Schönheit. Wir sind acht Milliarden Menschen, alle verschieden, einzigartig und wertvoll. Wir versuchen diese begrenzte Zeit mit allen möglichen positiven Erlebnissen zu füllen, aber manchmal erleben wir auch Rückschläge und Enttäuschungen und Schmerzen. Wir werden alt, krank und müssen irgendwann sterben. Das ist auch ein Teil des Lebens, es gehört dazu. Die Zeit verrinnt und wir gehen unseren Weg weiter. Wir machen das Beste daraus.

Ich habe radikale Zuversicht. Egal was mir mein Verstand und mein Unterbewusstsein auf meinem inneren Bildschirm präsentieren, ich hole mich immer wieder freundlich in die Realität zurück, das mache ich, bis ich gesund werde.

Egal wie blasphemisch, sexuell, verstörend, agressiv und furchteinflößend, schwarz gemalte Zukunft und Erinnerungen an persönliche Misserfolge,  ich weiß es sind nur Gedanken: nicht mehr, nicht real. Trugbilder, Illusionen, gesprochene Worte im Kopf, unwichtig.

Was stattdessen wichtig ist: Ich handle so, wie es meinen Werten entspricht und habe die felsenfeste Gewissheit, dass sich alles zum Guten wendet. Ich vertraue ins Leben. Unsere Seele will wachsen, gedeihen und gesund werden. Das Leben möchte sich entwickeln und wachsen.

Ich bin radikal zuversichtlich. Wo stehen Sie auf dem Weg in die geistige Gesundheit? Ich will Ihnen Mut machen. Freuen Sie sich über kleine Dinge wie den ersten Morgenkaffee oder einen Spaziergang an der frischen Luft, über ein leckeres Mittagessen. Das Leben hat Ihnen so viel zu bieten. Beginnen Sie, dieses Leben einfach zu genießen und seien Sie fröhlich. Seien Sie mutig, seien Sie geduldig.

Die Schatten werden vorüberziehen und es wird besser, versprochen. Der Körper verfügt über unvorstellbare Selbstheilungskräfte und das Gehirn kann sich bis an unser Lebensende neu vernetzen und ein Leben in Zufriedenheit und Glück ermöglichen, wenn wir es entsprechend trainieren. Ist das nicht eine gute Nachricht und ein Wunder? Das erfordert viel Zeit und Ausdauer. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf und irgendwann kommen wir an unserem Ziel an.

Für mich als Christ ist dieses Ziel die Gemeinschaft mit Gott und die Gewissheit, das Beste aus meinem Leben gemacht zu haben, wenn ich einmal sterbe. Dann werde ich staunen und verstehen, dass alles seinen Sinn hatte: jeder Rückschlag, jede seelische Narbe und jedes Scheitern. Ich musste das alles erleben, damit ich als Mensch wachse und mir klar darüber werde, wer ich bin und was ich will. Ich mache mir Gedanken über die Ewigkeit, die Sterblichkeit und ich habe keine Angst vor dem Tod, denn Jesus hat den Tod besiegt. Ich bin von guten Mächten beschützt und geborgen. Die Schatten gehen vorbei und ich bin in Sicherheit.

Mit meiner Arbeit und diesem Blog möchte ich Menschen helfen, sie begleiten und Ihnen Mut machen. Das ist mein Auftrag. 

Die Inspiration kommt nicht durch mich, sondern durch den heiligen Geist. Ich will Gottes Werkzeug der Liebe sein.

Die Seele will gesund werden.

Heilung durch Hypnose

Hypnose ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode um Verbesserung im psychischen Wohlbefinden zu erreichen. Machen Sie es sich bequem auf der Couch oder ihrem Bett und nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit um den positiven Suggestionen zu lauschen, die ich in diesem Audiobeitrag für Sie aufgezeichnet habe.

Entspannen Sie sich, lauschen Sie meiner Stimme und genießen Sie den Audiotrack.

Emotional Freedom Technique

Emotional Freedom Technique

Heute zeige ich euch die sog. Emotional Freedom Technique, auch Klopfakupressur oder Tapping genannt.

Es ist eine alternative Therapiemethode die 1990 entwickelt wurde und die sich bei Therapeuten und Klienten großer Beliebtheit erfreut. Sie wird wissenschaftlich noch untersucht aber ihr Effekt wird in zahlreichen Berichten bestätigt.

Sie kann helfen bei Angstzuständen, innerer Unruhe, schlechten Gedanken, Sorgen und allgemeinem Unwohlsein. 

Die Theorie dahinter ist dass unser Körper von Energiebahnen, den Meridianen durchzogen ist (ein konzept aus der chinesischen Medizin) welche blockiert sein können und so das psychische Leiden verursachen.

Durch das Tapping an 8 Akupressur bzw. Klopfpunkten können diese Blockaden in wenigen Minuten aufgelöst werden. Ich habe es ausprobiert und es funktioniert. Wenn die zu bearbeitenden Gedanken hartnäckig sind, kann man die Methode auch mehrmals hintereinander ausführen.

Es ist ein weiteres, hilfreiches Werkzeug in Ihrem Methodenkoffer der Bewältigungsstrategien.

Nun zeige ich euch die 8 Klopfpunkte:

  • am scheitel
  • über den augen
  • neben den augen
  • auf den wangen
  • über der lippe
  • unter der lippe
  • an den schlüsselbeinen
  • an den flanken

Und jetzt geht es los. Wir beginnen mit einem Satz der uns Angst macht. Zum Beispiel:

  • Ich habe solche Angst das ich heute abend eine Panikattacke bekomme, oder
  • ich habe solche Angst wahnsinnig zu werden, oder
  • ich habe solche Angst das ich meinen Job verlieren könnte
  • ich habe Angst dass ich nie wieder gesund werde
  • ich habe angst dass ich nie wieder schlafen kann
  • ich habe angst vor dem Job Interview
  • ich habe Angst vor dem Vortrag
  • ich habe solche Angst einkaufen zugehen
  • ich habe Angst ich bekomme einen Herzinfarkt

Wie fühlt sich dieser Satz an? Wie hoch ist die Angstintensität auf einer Skala von 1 bis 10?

Wir beginnen damit, den satz 3 mal zu wiederholen und dabei an unserer Handkante zu klopfen.

  1. Auch wenn ich Angst habe wahnsinnig zu werden, ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin.
  2. Auch wenn ich Angst habe wahnsinnig zu werden, ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin.
  3. Auch wenn ich Angst habe wahnsinnig zu werden, ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin.

Dann gehen wir die Klopfpunkte durch und tappen 7 – 8 mal.

  1. Wahnsinn
  2. Psychose
  3. Krankheit
  4. Krankenhaus
  5. psychisch krank
  6. Wahnsinn
  7. Verrücktheit
  8. Wahnsinn

Wir atmen einmal tief durch. Kraftig ein und kräftig aus. Pause. Wie ist die Intensität jetzt auf einer Skala von eins bis zehn? Hat es sich etwas verändert? Nehmen Sie die Veränderung wahr.

Wiederholen Sie die Übung

Wir beginnen damit, den satz 3 mal zu wiederholen und dabei an unserer Handkante zu klopfen.

  1. Auch wenn ich Angst habe wahnsinnig zu werden, ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin.
  2. Auch wenn ich Angst habe wahnsinnig zu werden, ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin.
  3. Auch wenn ich Angst habe wahnsinnig zu werden, ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin.

Dann gehen wir die Klopfpunkte durch und tappen 7 – 8 mal.

  1. Wahnsinn
  2. Psychose
  3. Krankheit
  4. Krankenhaus
  5. psychisch krank
  6. Wahnsinn
  7. Verrücktheit
  8. Wahnsinn

Wir atmen einmal tief durch. Kräftig ein und kräftig aus. Pause. Wie ist die Intensität jetzt auf einer Skala von eins bis zehn? Hat es sich etwas verändert? Nehmen Sie die Veränderung wahr.

Nun haben Sie die Emotional Freedom Technique kennengelernt. Wenn das nächste mal belastende Gedanken und Gefühle bekommen, probieren Sie es aus – weiterhin viel Erfolg für Ihre mentale Gesundheit.