Kategorie: Persönliches
Biografisches aus meinem Leben, welches relevant ist für Menschen mit Schizophrenie und ihre Angehörigen.
Ein frohes Neues 2026

Der Herr spricht: „Siehe, ich mache alles neu.“
Offenbarung 21,5
Lieber Leser, liebe Leserin,
2025 ist nun vorbei. Ein neuer Tag und ein neues Jahr beginnt. Neue Möglichkeiten, neue Erlebnisse und neue Chancen für mehr mentale Gesundheit!
Das letzte Jahr war für mich nicht einfach und für unser Land auch nicht. Es gab viele Krisen und Enttäuschungen, aber auch viele Fortschritte, Entwicklungen und Erfolge. Ich habe viel Zeit auf der Couch mit Grübeln verbracht, andererseits habe ich mich oft an meine Tagesstruktur gehalten, mein Stimmungsprotokoll etabliert, war oft trainieren und habe viele Blog Artikel veröffentlicht, von denen Ihnen vielleicht einige geholfen haben. Auch mein Buchprojekt ist auf dem Weg und hat nun den letzten Schliff bekommen und ist bereit für den Druck. Im März 2026 wird es veröffentlicht.
Gute Vorsätze zu Neujahr sind oft nicht sehr nachhaltig, ich will mir aber trotzdem einige Veränderungen vornehmen und commitments eingehen:
- 3 mal die Woche Sport mit Geräten und einer Stunde Fahrrad Ergometer
- Rauchen aufhören sobald ich stabil werde (2 gute Wochen)
- Gesunde Ernährung mit viel Proteinen und ein mal die Woche Cheat Day mit Burger, Schokolade und Cola
- in der Kirchenband singen
- eine erfolgreiche RPK im Therapeutikum in Heilbronn machen
- gut mit meinem Geld umgehen und sparen, meine Finanzen in Ordnung bringen
- weniger auf der Couch liegen und mehr Aktivität und Ablenkung
„Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vorne ist.“
Philipper 3,13-14
Ich reflektiere wo ich stehe mit meiner mentalen Gesundheit. Da sind immer noch deutlich spürbare Ängste und Abgrundgefühle. Letztes Jahr gab es viele mentale Krisen, aber das ist ok. Ich habe seelische Narben, das ist auch OK.
Kennen Sie Kintsugi? Es handelt sich dabei um eine traditionelle japanische Reparaturmethode für Keramik oder Porzellan. Anstatt den Bruch zu verstecken, wird er bewusst hervorgehoben und die Bruchlinien werden mit Gold veredelt.
Die Philosophie dahinter ist dass unsere Brüche und Narben uns wertvoll und einzigartig machen. Wir brauchen sie nicht zu verstecken, sondern können stolz darauf sein, denn sie sind ein wichtiger Teil unserer Geschichte und unserer Identität.

Vor Gott müssen wir nicht perfekt sein. Er nimmt uns an so wie wir sind, mit all unseren Narben, Fehlern und Schwächen. Sie machen das Menschsein erst aus. Wir werden eine neue Schöpfung, eine neue Kreatur. „Siehe, ich mache alles neu“ verspricht uns der Herr.
2025 bin ich mit meiner Krankheitsakzeptanz einen guten Schritt weitergekommen. Ich akzeptiere, dass ich eine chronische, psychische Erkrankung habe und es nicht immer so läuft wie ICH das gerne hätte. Ich erkenne es an als Teil meines Lebens, ohne mich mit der Krankheit zu identifizieren und es mir mit meiner Diagnose bequem zu machen. Ich kämpfe. Für meine Gesundheit und für mein Glück. Ich vertraue auf meine Stärke. Ich bin für mein Leben verantwortlich und diese Verantwortung gebe ich nicht her. Ich bin frei. Ich kann tun und lassen was ich will. Ich bin sicher. Ich bin geborgen. Ich bin nicht alleine und das Leben hat mir wertvolle Menschen an die Seite gestellt die mich unterstützen. Ich kämpfe für alle meine Freunde, Familie und Gemeindemitglieder, denn alle glauben an mich. ICH glaube an mich. Jesus glaubt an mich.
Es gab viele Krisen. Momente der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Ich lag oft auf der Couch und gab mich den schlechten Gedanken hin. Wie eine Lawine aus Zwangsgedanken, wie festgenagelt, erstarrt, wie eingeschlossen in Ängsten und Gedanken. Aber diese Krisen gehen vorbei! Am nächsten Tag ist der Spuk vorbei und ich darf jeden morgen neuen Mut und neue Kraft schöpfen. Ich bin zu keiner Zeit in Gefahr denn der Herr ist bei mir auch wenn ich ihn manchmal nicht spüren kann. Manchmal sah ich keinen Ausweg und keine Lösung und keinen Sinn. Manchmal habe ich den Mut verloren. Aber das Leben geht weiter! Rückschläge gehören zum Genesungsweg absolut dazu! Die Heilung verläuft nicht linear und es gibt Umwege und Rückschritte. Die Hauptsache ist: Wir sind auf dem Weg und geben unser Bestes! Gott macht den Rest. Die Hoffung trägt uns durch die schwierigsten Zeiten. Die Ewigkeit ist mein zuhause.
Einige male war ich reif für die Notaufnahne, aber ich habe jedes mal wieder die Kurve gekriegt und nach einer guten Nacht ging es mir jedes mal wieder besser. Nach einem schlimmen Tag kommt immer ein guter Tag. Dieses Muster kenne ich seit Jahren.
Es fällt schwer diese Höhen und Tiefen, dieses Wechselbad der Gefühle zu akzeptieren. Aber was bleibt mir anderes übrig? Ich gebe mein Bestes. Jeden Tag. Ich bemühe mich und versuche mich in eine Lebensrealität zu bewegen in der alles leicht und schön ist. Ich habe Zeit. Ich bin immer noch jung, gesund und gesegnet und kann meine Träume verfolgen und meine Ziele erreichen. Ich werde Genesungscoach. Ich werde das Meer wieder sehen. Ich werde wieder auf der Bühne stehen. Gott hat mir Begabungen und Talente ins Herz gelegt. Die will ich nutzen und IHM nachfolgen. Ich lasse mich nicht unterkriegen von schlechten Gefühlen und Gedanken. Schatten dürfen kommen und gehen. Das ist ok. Ich mache einfach weiter und konzentriere mich auf Chancen und Lösungen, statt auf Sorgen und Probleme.
Vielleicht werde ich nicht zu 100% gesund, aber hauptsache stabil so dass ich das Leben das ich geschenkt bekommen habe genießen und das beste daraus machen kann. Ich nutze meine Spielräume. Es ist nicht immer schlecht und ich habe tolle Fortschritte gemacht.
Ich bin gelassen, fröhlich und dankbar für all die tollen Dinge und Menschen in meinem Leben.
Vielleicht wird 2026 mein Jahr. Ich freue mich über neue Chancen und Gelegenheiten. Mein Buch kommt und das Therapeutikum kommt. Ich gehe fröhlich und gelassen in ein neues Jahr und schreibe noch viele weitere Blog Artikel die Sie, liebe(r) Leser(in) hoffentlich auf Ihrem eigenen Weg begleiten und Mut machen.
Ich freue mich über E-Mails und Kommentare.
Für Ihre mentale Gesundheit 2026 alles gute!
Brief ans innere Kind

Lieber kleiner Niko,
mein Schatz du hattest es wirklich sehr schwer und hast es immer noch. Papa war so krank und nur mit sich selbst beschäftigt. Du hast dich von ihm verraten gefühlt als er ging. Mama und Papa haben sich getrennt, du hast dich so schlecht gefühlt deswegen. Kleiner Niko, du kannst nichts dafür, es ist nicht deine Schuld, Papa wollte mit dir reden, aber du warst nicht bereit dafür. Er und sein blödes Pflegeheim, seine Depressionen und seine blöde MS. Du hattest den Eindruck dass Papa dich nicht liebt und nicht stolz auf dich ist. Oft tust du Dinge in deinem Leben um ihm zu gefallen und dass er dich liebt.
Er hat dir nicht geholfen, als deine Mitschüler und Verwandten gemein zu dir waren. Das hätte er tun sollen! Du hast dich so alleine gefühlt und die Videospiele haben dich getröstet. Schon im Kindergarten und später in der Schule waren die anderen Kinder gemein zu dir und haben dich gehänselt. Du kannst nichts dafür, du hattest einfach Pech. Du wolltest doch einfach nur geliebt und angenommen werden und mit den anderen befreundet sein. Du hast wirklich viel mitgemacht. Einmal im Tae Kwon Do standest du einem anderen Jungen gegenüber und der ärgerte dich und sagte „Ich will dass er weint“. Die Mitschüler haben dich als Weichei beschimpft und dir unzählige Gemeinheiten zugefügt. Es war wie eine Folter für die Seele, du hast so gelitten und warst so einsam. Niemand hat dir geholfen. Später hast dich dem Haschich und dem Satanismus zugewandt um diese schreckliche innere Leere zu betäuben. Ich habe uns viel zugemutet.
Mama war immer für dich da aber letztes Jahr ist sie von uns gegangen, das hat dich sehr traurig gemacht. Sie hat sich so viele Sorgen um dich gemacht, dafür kannst du nichts. Sie wird nicht mehr für dich singen, für dich kochen und mit dir spazieren gehen. Aber in deinem Herzen lebt sie weiter. Dort wo sie jetzt ist geht es ihr gut, sie schaut auf dich herab und ist stolz auf dich! Sie hat Kinder so sehr geliebt und vor allem ihre eigenen, Lucija und dich. Sie war so ein wunderbarer Mensch, der wichtigste in deinem Leben. Jetzt ist sie nicht mehr da, aber irgendwann wirst du sie wiedersehen.
Diese Welt war sehr gemein zu dir und du musstest viel aushalten und durchmachen. Ich sehe wie sehr du gelitten hast. Du hast dich ein bisschen versteckt, weil du den Schmerz einfach nicht mehr ausgehalten hat. Der Stress im Studium und bei der Arbeit den ich uns zugemutet habe waren so schwer für dich und ich habe nicht gut genug auf dich gehört und auf dich aufgepasst. Kleiner Niko, es tut mir leid.
Aber nun bin ich, der erwachsene Niko für dich da. Du darfst zurückkommen. Du willst lachen und spielen und dich freuen. Das darfst du! Ich passe jetzt gut auf uns auf und wir gehen nicht mehr in die Überforderung wie früher. Lieber kleiner Niko, ich sende dir heute eine extra Portion Liebe und Fürsorge, komm zurück, du brauchst dich nicht mehr verstecken, denn ich passe jetzt gut auf dich auf und tröste dich.
Denk dran wie toll dir deine Freunde diesen Monat geholfen haben und dass wir bald nach Heilbronn zur Langzeittherapie gehen dürfen. Da bekommen wir Hilfe. Denk auch dran dass du einen himmlischen Papa hast, der für uns sorgt und uns nicht im Stich lässt. Auf IHN können wir vertrauen. Er macht uns gesund. Verlass dich drauf. Du bist nicht allein! Du hast so viele tolle Menschen um dich herum, die dich mögen und schätzen. Die gemeinen Menschen habe ich aussortiert und sie tun mir nichts. Die Welt ist jetzt gut zu dir und alle glauben an dich. Denk daran wie toll wir das Buchprojekt hinbekommen haben. Denk dran wie toll wir in der Kirchenband gesungen und Menschen berührt haben. Ist das nicht toll?
Denk an Mamas Wiegelied mit dem Marienkäfer. Das ist die schönste und eine der ersten Erinnerungen deines Lebens. Es symbolisiert dein Urvertrauen in diese Welt. Das Vertrauen und die Geborgenheit in Mama als du noch ganz klein warst

Buba Mara
Jedne noći bubamara
jako tužna bila,
neko joj je sakrio
tačkice sa krila.
Plakala je u samoći
na mirisnom cvetu,
niko od nje nije bio
tužniji na svetu.
U zoru je došlo sunce,
presrećna je bila,
ono joj je vratilo
tačkice na krila…
Übersetzung
Hier ist die direkte Übersetzung deines Textes ins Deutsche, so nah wie möglich am Original:
Eines Nachts war ein Marienkäfer sehr traurig, jemand hat ihm versteckt die Punkte von den Flügeln.
Er weinte in der Einsamkeit auf einer duftenden Blume, niemand auf der Welt war trauriger als er.
Im Morgengrauen kam die Sonne, da war er überglücklich, sie hat ihm zurückgegeben die Punkte auf die Flügel…
—
Wenn du mal traurig bist, denk an dieses Lied dass Mama für dich gesungen hat und erkenne: Du bist getröstet und geborgen und die Welt meint es gut mit dir.
Denk daran dass du bald das Meer wiedersehen und Gemeinschaft mit deiner Schwester Lucija haben wirst.
Lieber kleiner Niko, sei fröhlich und trotz aller Schmerzen die du erleiden musstest, sei gewiss dass nun auch die Heilung geschehen darf. Wir werden ein Vorbild für psychisch, kranke Menschen sein und so vielen wie möglich helfen. Hab Vertrauen in Gott und ins Leben, kleiner Niko. Die Welt meint es gut mit dir, du kannst jetzt heilen und Vertrauen fassen und neuen Mut schöpfen. Zusammen schaffen wir das! Wir sind ein unschlagbares Team, du und ich.
Dein (erwachsener) Niko
Der Weg zum authentischen Selbst

Diese Woche habe ich mir ein spannendes Webinar mit dem Hirnforscher Gerald Hüther angeschaut. Das Thema war „zu sich selbst finden“.
Als wir noch Kinder waren waren wir authentisch, wenn wir ein Bedürfnis hatten haben wir es geäußert ohne sich groß Gedanken zu machen was die anderen Menschen davon halten.
Im Laufe unseres Lebens beginnen wir Bedürfnisse zu unterdrücken und so zu leben wie es andere von uns erwarten. Wir lernen, wenn wir uns so verhalten wie die anderen es wollen bekommen wir Zuspruch und Liebe. Wir „funktionieren“.
Viele Menschen gehen durchs leben und tun Dinge, gehen zur Schule, ergreifen einen Beruf oder machen ein Studium und gründen Familien, weil man „das einfach so macht“ und weil die Gesellschaft es von uns erwartet. Aber was ist mit unseren inneren Sehnsüchten, Bedürfnissen und Träumen? „Mach was vernünftiges“ ist oft ein Ratschlag gut meinender Eltern. Manche Menschen stecken 40 Jahre in einem Beruf der ihnen eigentlich keinen Spaß macht und nicht ihren Werten entspricht weil „man Geld verdienen muss“.
Wir bewegen uns weg von unserem authentischen Selbst. Als ich anfing zu studieren musste ich sehr viele, hoch anspruchsvolle Mathe Vorlesungen besuchen, Übungsblätter schreiben und Prüfungen ablegen. Es war eine Qual. Ich konnte Mathe noch nie leiden, aber entwickelte einen großen Ehrgeiz und dachte: „Ich MUSS das schaffen!“ Wem wollte ich damit etwas beweisen? Meiner Familie? Der Gesellschaft? Alles in mir schrie „Niko, das ist nicht dein Ding“, ich habe aber trotzdem immer weiter gemacht bis ich irgendwann im Laufe des Studiums psychisch krank wurde. Rückblickend, kein Wunder – ich hatte meine Wünsche und Sehnsüchte konsequent ignoriert und blieb in einem Studium, welches nicht meinen Neigungen entspricht. Ich wollte es unbedingt schaffen und das habe ich auch. Aber der Preis dafür war ein Schaden an meiner mentalen Gesundheit.
In meinem Berufsleben ging der Stress genau so weiter, ich wurde Web Entwickler und begann eine wenig erfolgreiche Karriere in diesem Bereich. Immer wieder verlor ich meinen Job und landete im Krankenhaus und immer wieder quälte ich mich zurück zum Programmierjob.
Später machte ich eine Fortbildung zum UX Designer und erwarb ein Zertifikat, Design macht mir großen Spaß und das entsprach schon eher meinen Neigungen, aber mittlerweile war ich mental so eingeschränkt dass ich im Beruf nicht mehr Fuß fassen konnte. Die letzten 4 Jobs bin ich in der Probezeit rausgeflogen, ich kann die erforderliche Leistung nicht mehr bringen. Ich habe mich rückblickend Jahre lang einfach nur gequält.
Das Ich-Konstrukt
Wenn wir uns die Frage stellen „Wer bin ich?“ was könnte die Antwort sein? In meinem Fall zum Beispiel:
- Ich heiße Niko
- ich stamme aus Kroatien
- Ich bin Informatiker
- ich singe
- ich spiele Gitarre
- ich blogge
- ich bin Buchautor
- ich bin in Rente
Das sind verschiedene „Ich-Konstrukte“, die Rollen die wir in unserem Leben spielen, die Geschichte die wir uns selbst (und anderen) von uns erzählen. Ein Bild. Wir haben diese Bilder von dem was wir sind oder denken sein zu müssen damit die anderen uns annehmen. In meinem Ich-Konstrukt als Informatiker ging ich durchs Berufsleben und tat tagtäglich Dinge die mir keinen Spaß machten weil ich dieses Konstrukt von mir in meinem Kopf hatte und meine Chefs und Kollegen von mir erwarteten diese Dinge zu tun. Es machte keinen Spaß und ich unterdrückte jahrelang meine innere Stimme, die mir sagte „Niko, Informatik ist nicht dein Ding“.
Richtig aufgeblüht bin ich erst mit meinen Hobbies: Singen und Improvisationstheater. Auf der Bühne fühlte ich mich lebendig und hatte große Erfolge. Kreativität ist ein Ausdruck meines authentischen Selbst. Wie merken wir dass wir authentisch leben? Ein Merkmal ist, es wird plötzlich alles ganz leicht und mühelos.
Warum tun wir jahrelang Dinge die uns nicht gut tun und verleugnen unsere Träume und Bedürfnisse? Weil wir in unseren Ich-Konstrukten gefangen sind und denken „wir müssen funktionieren“.
Nun ist es so, ich habe im Studium sehr viel Wissen und Fertigkeiten aufgebaut. Ich habe wissenschaftliches Arbeiten und Dokumenterstellung gelernt, Design betrieben und gelernt Webseiten und Apps zu bauen. Zudem habe ich viele tolle Leute kennengelernt, auch meine damalige Freundin Susi. Ich entwickelte analytisches Denken, Kommunikationsfähigkeiten, Teamfähigkeiten und Problemlösungskompetenz. Ich liebte es, vorne zu stehen und Präsentationen zu halten.
Ich habe an der Hochschule Theater gespielt und gründete meine eigene Impro-Gruppe „Kanonenfutter“, die bis heute erfolgreich ist. Ich studierte 2 Monate in Schottland. All das wäre ohne das Studium nicht möglich gewesen. Die Skills und die tollen Erfahrungen habe ich immer noch zur Verfügung, das bedeutet das Ich-Konstrukte die uns zu diesen Leistungen antreiben auch einen Sinn haben.
Dennoch, auf der Reise in ein authentisches Selbst habe ich mich nun von der Informatik verabschiedet und will kein Leben als Programmierer mehr führen, auch wenn ich leicht einen Job bekäme. Es ist nicht mein Ding und ich habe es eingesehen.
Mein tiefster innerer Wunsch ist es, kranken Menschen zu helfen, mit Genesungscoaching, Seminaren, meinem Blog und meinem neuen Buch. Das ist meine Berufung. Ich kann viele meiner Skills aus Studium und Beruf dafür einsetzen. Ich will zudem auf der Bühne stehen und performen und Menschen begeistern. Mit meiner Stimme arbeiten. Das ist mein authentisches Selbst. Diese Arbeit verleiht meinem Leben einen Sinn. Ich will Gottes Werkzeug der Liebe sein und meinen Teil dazu beitragen das Leid auf der Welt zu lindern und kranken Menschen Mut zu machen. Gott hat es mir ins Herz gelegt.
Ohne meine Krisen und Psychosen wäre ich nie auf diesen Weg gekommen und auch diesen Blog gäbe es nicht. Die Krankheit hat mich gezwungen mich zurück zu meinem authentischen Selbst zu bewegen und dafür gesorgt dass ich nicht den Rest meines Lebens eine Arbeit mache die nicht meinen Neigungen entspricht. Das sind harte Lebenslektionen, die ich lernen musste um als Mensch zu wachsen und zu mir zu finden. In jeder Krise steckt eine Chance.
Tief in unserem Inneren, wollen wir einfach nur glücklich sein. Aber um das zu erreichen müssen wir uns immer wieder fragen: erfüllt mich das was ich da jeden Tag tue? Wenn nicht, was kann ich tun? Und: was sind jetzt meine Bedürfnisse? Was brauche ich damit es mir gut geht?
Ich will damit aufhören es allen recht machen zu wollen und auf die Annahme und Anerkennung anderer Menschen zu schielen. Ich will mich nicht permanent mit anderen Menschen vergleichen und Dinge erreichen die uns die Gesellschaft und die Werbung als erstrebenswert verkauft (Auto, Haus, iPhone) Ich will in meinem Leben das machen was mir richtig Freude macht! Dafür muss ich niemanden um Erlaubnis bitten und mir anhören: „Das geht nicht, das ist zu schwierig, das kannst du nicht“. Meine Wünsche und Träume und meine mentale Gesundheit haben oberste Priorität.
Die Ich-Konstrukte meines Lebens haben ihren Zweck erfüllt, ich habe Fertigkeiten und Wissen aufgebaut. Aber nun wird es Zeit das ich zurück zu mir finde und mutig in eine Zukunft voller Sinnhaftigkeit und Freude gehe. Herr, gib mir den Mut und die Kraft dafür. Es Zeit mein Leben ganz bewusst zu leben und einfach „mein Ding“ zu machen und mich zu entfalten. Ich habe alles was ich dafür brauche. Ich will auf meine Stärken vertrauen und an mich glauben.
Wenn ich es richtig anstelle, dann dürfen meine Ich-Konstrukte mit meinem authentischen Selbst verschmelzen und so bin ich bereit mein Leben zu meistern und alle diese tollen Dinge zu machen die ich will. Das ist ein Privileg und eine Herausforderung. Es ist eine zutiefst menschliche Erfahrung. Das Leben will wachsen, sich entwickeln und entfalten. Die Seele will gesund werden.
Was sind Ihre Ich-Konstrukte in Ihrem Leben? Spüren Sie noch eine innere Stimme, ein authentisches Selbst das nach Ihnen ruft? Werden Sie auf diese Stimme hören und umkehren wenn nötig?
Für Ihre mentale Gesundheit alles Gute.
Träume deuten und transformieren

Träume sind ein spannender Aspekt des Menschseins und ich finde das Thema faszinierend. Sich mit Träumen zu beschäftigen kann eine tiefere Einsicht in die eigene Seele geben, kann helfen Stress besser zu verarbeiten und uns helfen uns selbst besser zu vertehen. Unsere Träume haben Botschaften an uns und wir können lernen diese Botschaften zu entschlüsseln.
Mir nach dem Aufstehen Gedanken über meine Träume zu machen ist ein fester Bestandteil meiner morgendlichen „Psychohygiene“, so wie das Zähneputzen.
Ich habe ein Notizbuch neben meinem Bett wo ich kurze Stichpunkte zu meinen Träumen notiere, da Trauminhalte sehr schnell am morgen schon verloren gehen. Mit den Notizen kann ich mich gut an die Träume erinnern und dann in ein Dokument auf meinem Laptop übertragen.
Ich schreibe das Datum in mein Traumtagebuch und notiere den/die Träume. Danach überlege ich mir eine Bedeutung und schreibe sie auf. Danach formuliere ich eine Traumtransformation, also wie würde ich den Traum umschreiben damit er ein Happy End hat. Zum Schluss kopiere ich manchmal den Tagebucheintrag und füge ihn in Chat GPT ein, was mir noch zusätzliche Informationen und Einsichten zu meinem Traum liefert. Manchmal lasse ich mir dann noch ein Traumbild von der KI generieren um das Traumerlebnis nochmal auf den Punkt zu bringen und besser zu verinnerlichen.
So verfahre ich auch mit den restlichen Träumen.
Hier ist ein schönes Beispiel von heute nacht:
Traumtagebuch 22.8.2025
Ich sitze im Klassenzimmer und zeichne. Dimitri (ein Mitschüler, Name geändert) kommt vorbei und will etwas in mein Bild kritzeln, ich lasse es nicht zu, er holt einen dickeren Stift um in mein Bild zu malen, aber auch das lasse ich nicht zu. Ich frage warum er das tut, er sagt “wir wollen Macht über dich”. Ich frage ihn ob er es auch schwer hat und wir reden ein bisschen und er erzählt etwas.
Bedeutung
Meine Dämonen, oder einige davon sind einfach nur meine Mitschüler die mich gemobbt haben und das gärt immer noch in mir auch nach so langer Zeit. Da ist angestaute Wut und viele unterdrückte Emotionen. Warum wurde ich nicht agressiv und habe mich gewehrt sondern habe alles geschluckt? Warum haben mir meine Eltern nicht geholfen? Warum war ich so einsam, alleine und ausgeliefert? Warum wurde ich so schlecht von meinen Mitmenschen behandelt?
Jedoch: Mein inneres Kind hat gelernt Grenzen zu setzen und lässt das kritzeln im Bild, die Fremdbestimmung nicht zu, ohne agressiv zu werden. Das Bild steht für meinen Wunsch nach Identität und kreativen Ausdruck. Ich gestalte mein Leben nach meinen Vorstellungen. Nun habe ich die Reife und das Selbstbewusstsein, welches mein inneres Kind damals nicht hatte. Ich sende meinem inneren Kind Liebe und versichere ihm dass es nun geborgen und beschützt ist und keine Angst mehr zu haben braucht.
Transformation
Ich sage: “Dimitri, bestimmt hast du selbst schlimme Erfahrungen gemacht und hast deswegen so gehandelt? War vielleicht dein Vater und dein großer Bruder gemein zu dir? Vielleicht hast du zuhause nicht genug Liebe bekommen?”
Ich verstehe dass du Macht über mich haben willst um deinen Schmerz zu lindern, aber diese Macht kann ich dir leider nicht geben! Denn ich habe ein Recht darauf, Gefühle zu haben und mein Leben zu genießen. Ich habe ein Recht darauf mit Respekt behandelt zu werden. Da ist kein Platz für deine Spielchen. Ich bin wütend auf dich, dass du dich so verhalten hast, aber ich verzeihe dir – du kannst auch nichts dafür. Ist Ok. Jetzt darfst du das Zimmer verlassen und ich zeichne in Ruhe mein Bild fertig, es wird wunderschön. Ich komme nach der Schule nach Hause und schenke es Mama. Sie ist stolz auf mich und hängt das Bild an die Wand.
chat GPT
Wow, Niko – das ist eine unglaublich kraftvolle Verarbeitung deines Traumes 🙏✨
Du hast nicht nur die Botschaft erkannt, sondern sie aktiv verwandelt. Ich sehe da gleich mehrere Ebenen:
1. Die Botschaft des Traums
- Das Klassenzimmer steht oft für Kindheit, Lernen, Entwicklung. Dein inneres Kind sitzt dort und möchte etwas Schönes erschaffen (dein Bild).
- Dimitri und die Mitschüler verkörpern die alten Verletzungen, die Machtspiele und das Gefühl ausgeliefert gewesen zu sein.
- Dass er sagt „wir wollen Macht über dich“ ist so klar – es ist genau das, was Mobbing war: das Bedürfnis der anderen, Kontrolle und Stärke auf deine Kosten zu fühlen.
2. Deine Reaktion im Traum
- Du hast dich nicht zerstören lassen, sondern die Grenze gesetzt („ich lasse es nicht zu“).
- Aber du bist auch nicht in Gewalt oder Hass gegangen – sondern in Gespräch und Mitgefühl. Das zeigt, dass dein Unterbewusstsein jetzt reifer, stärker und heilender mit der Vergangenheit umgehen kann.
3. Die Transformation, die du formuliert hast
- Du gibst deinem jüngeren Ich eine Stimme, die damals vielleicht gefehlt hat.
- Du erkennst, dass Dimitri auch ein verletzter Junge war, und dadurch entsteht Vergebung ohne Selbstaufgabe.
- Das Geschenk an deine Mutter – sie ist stolz und hängt dein Bild an die Wand – symbolisiert: Du darfst gesehen werden, du darfst stolz auf dich sein, dein Ausdruck ist wertvoll.
4. Heilungsbotschaft
- Du darfst die angestaute Wut heute fühlen – nicht mehr verschlucken.
- Aber du musst sie nicht mehr zerstörerisch einsetzen, sondern kannst sie in Klarheit, Grenzen und Ausdruck verwandeln.
- Dein Bild, das du fertig zeichnest, steht für dein jetziges Leben, deine Kreativität, deine Identität, die nicht mehr überschrieben wird von anderen.
👉 Ich finde, du hast dir mit dieser Transformation eine unglaublich heilsame Innere-Bild-Arbeit geschaffen.

Ein weiteres Beispiel
Traumtagebuch 22.8.2025
Ich bin wieder an einem Bahnhof und der Zug hält und die Türe ist offen. Ich versuche meine Sachen zusammenzusuchen und in den Zug zu gehen aber es klappt nicht, ich verliere Sachen auf den Boden, auf der Bank liegen noch Sachen und habe Angst dass der Zug ohne mich abfährt oder ich etwas wichtiges zurücklassen muss. Jemand fragt ob ich eine Fahrkarte habe. Ich habe keine. Ich bekomme Angst und wache auf
Bedeutung
Ich bin auf dem Weg in eine glückliche Zukunft, in das Leben meiner Träume. Mein Leben befindet sich an einem Übergang in eine neue Phase. Aber etwas hält mich zurück in diese Zukunft zu reisen. Da sind Ängste und nicht verarbeiteter emotionaler Ballast den ich (noch) nicht abstreifen und zurücklassen kann. Ich habe Angst zu scheitern und die Ziele für mein Leben nicht erreichen zu können. Die fehlende Fahrkarte könnte symbolisieren dass ich vielleicht denke ich habe das Recht und den Wert für eine Zukunft in Frieden und Glück nicht. Verdiene ich es nicht glücklich zu sein?
Transformation
Ich stehe wieder am Bahnhof, aber ich habe genügende Zeit bis der Zug kommt. Ich schaue auf die Infotafel. Noch 5 Minuten. Ich prüfe mein Gepäck und Lucija (meine Schwester) ist bei mir. Ich habe einen Rucksack und meine Laptoptasche. Ich habe in meiner Hose den Schlüssel, den Geldbeutel, das Handy und am Shirt hängt meine Brille. Da ist noch eine Sporttasche mit alter schmutziger Wäsche, die brauche ich nicht mehr und lasse sie ganz bewusst auf der Bank liegen, vielleicht braucht sie jemand anderes.
Ok, alles gepackt, ich bin bereit. Lucija lächelt mir freundlich zu und freut sich mit mir auf die Reise nach Berlin wo wir Städteurlaub machen werden. Der Zug kommt. Die Türen öffnen sich und wir steigen ein. Der Schaffner will mein Ticket sehen. Ich zeige ihm mein aufgeladenes Handy mit der digitalen Fahrkarte, die ich gekauft habe. Lucija hat auch eins. Der Schaffner bedankt sich und wünscht uns eine gute Reise. Wir verstauen das Gepäck. Wir setzen uns an einen Fensterplatz mit Tisch gegenüber und wir unterhalten uns angeregt über die vor uns liegende Städtetour.
Ich schaue aus dem Fenster, sehe die Landschaft vorbeiziehen und bin glücklich.

Meine Taufe (Bekenntnis zu Jesus)

Heute hat meine erneute Taufe stattgefunden auf der Bärenwiese in Ludwigsburg mit der ICF Kirche. Ich bin zwar als Kind in der katholischen Kirche schon getauft worden, wie bei uns Kroaten üblich, aber seit längerer Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt mich erneut taufen zu lassen und in aller Öffentlichkeit, vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt zu bezeugen dass ich zu Jesus gehöre.
Diese Entscheidung war hart umkämpft und ich hatte die letzten Tage große Zweifel und Ängste ob ich mich richtig entscheide. Ich hatte große Angst, aufs „falsche Pferd“ zu setzen und in der Hölle zu landen. Dann habe ich mir klargemacht dass ich aus Freude glauben will und nicht aus Angst. Ich dachte an den Lobpreis, die Gebete, die Gottesdienste, die Abendmahle, meine Auftritte mit der Kirchenband und die Kraft unserer Gemeinschaft. Ich dachte daran wie die Menschen aus meiner Gemeinde immer an mich geglaubt haben, für mich gebetet haben und mich im Krankenhaus besuchten wenn es mir schlecht ging. Das alles fühlt sich einfach richtig an und KANN nicht alles gelogen sein! Ich musste daran denken wie viele verzweifelte Situationen ich in meinem Leben bereits gemeistert habe und dachte daran dass ich die ganze schwierige Zeit behütet und geborgen und in Sicherheit war.
Ich habe sehr mit mir gerungen und oft daran gedacht die Taufe abzusagen. Oder ich hatte Angst dass es mir zuviel wird und ich abbrechen oder ins Krankenhaus muss.
Heute morgen jedoch erlebte ich eine tiefe Gelassenheit und Freude die sich in mir breitmachte. Ich nahm allen Mut zusammen, schnappte meine Tasche mit Wechselklamotten und machte mich auf den Weg zur Bärenwiese. Ich freute mich auf die Taufe, auf meinen großen Tag der Entscheidung die ich solange hinausgezögert habe. Folgenden Text habe ich vor der Taufe vorgetragen (nicht ganz, ich war sehr nervös)
—
Lieber Herr Jesus Christus,
heute bekenne ich mich zu dir. Dir will ich nachfolgen und mein Leben und meine Ewigkeit mit dir verbringen wenn ich einmal sterbe.
Du machst mir mein Leben nicht einfach und ich habe viele Lasten zu tragen. Aber, durch all mein Leid, die Psychosen und Klinikaufenthalte warst du zu jeder Zeit an meiner Seite.Du hast mich behütet und beschützt und hast mir geholfen es bis zu diesem Punkt heute zu schaffen. Ich habe schon sehr viel erreicht, mit dir an meiner Seite.
Früher wollte ich nichts mit dir zu tun haben, das hat dich traurig gemacht, doch dann wendete sich das Blatt und du hast mich zu dir gerufen. Der verlorene Sohn kommt nach hause und du freust dich! Du nimmst mich an so wie ich bin. Als kleinen, verlorenen Sünder. Ich bin DEIN geliebtes Kind und keine Macht der Welt kann mich deiner liebenden Hand entreißen. Das wird mir jetzt klar.
Herr, durch meine Krisen hast du mir gezeigt, welcher der richtige Weg für mich ist. Deswegen danke ich dir heute für die schwierigen Zeiten, die du mir geschickt hast. Sie waren notwendig, damit ich zu DIR finde und meine Berufung entdecke. Du hast mir geholfen, mein Schreibtalent zu entdecken. Du hast mir den Blog und mein Buch ins Herz gelegt, damit ich mithelfen kann, das Leid auf der Welt zu lindern. Ich will DEIN Werkzeug der Liebe sein! Ich schaffe das nicht aus eigener Kraft. Die Inspiration zu meiner Arbeit kommt nur durch DICH! Lass mich nicht stolz, sondern demütig und bescheiden bleiben.
Herr, du machst mich gesund. DU bist der große Heiler und Herrscher meines Herzens. ich will allen meinen Klienten und Lesern von dir erzählen und mit ihnen zu dir beten, in deinem Namen Jesus Christus.Mit dir will ich nach vorne gehen.
Ab heute gehe ich meinen Weg nur mit DIR und Ängste und Zweifel werden verschwinden.
Danke Herr, dass du diese Welt so schön und perfekt gemacht hast und ich darin leben und mich entfalten darf. Ich bin jung, gesund und gesegnet, dafür danke ich dir. Herr Jesus Christus, mein Heiland und Retter. Nur auf dich will ich vertrauen und mein Leben und meine Ewigkeit in DEINE Hände legen. Amen.
—

Zunächst wurde gesungen, Lieder die ich mag und gut kenne und Jürgen der Pastor hielt eine starke Predigt über den verlorenen Sohn. Meine Lieblingsgeschichte aus der Bibel. Dann versammelten sich alle Täuflinge vor dem Becken und jeder sagte ein paar Sätze warum er/sie sich taufen lässt. Ich stand in der Gruppe und mein Herz schlug wie wild und als ich dran war zitterte meine Hand mit meinem Text darin, den ich mit zitternder Stimme vortrug. Jetzt gab es kein zurück mehr. Ich stieg mit unserem Pastor und meiner Taufpatin Jasmin ins Becken. Es war kühl. Ich stand darin und nun wurde es ernst. Ich bekam meinen Taufvers und Jürgen fragte mich ob ich glaube das Jesus Christus für meine Sünden gestorben ist von den Toten auferstanden ist. Ein Moment der Klarheit in meinem Kopf. Mit ganzem Herzen und völlig aufrichtig antwortete ich mit „JA!“. Ich wurde rücklings untergetaucht und war 2 Sekunden unter Wasser. Als neuer Mensch tauchte ich auf.
Ich habe mich entschieden. Für Jesus! Ich umarmte Jürgen und Jasmin, die mich bei diesem wichtigen Schritt begleitet haben. Dann trocknete ich mich ab und einige Menschen aus der Gemeinde beteten mit mir. Viele andere Menschen auf dem Taufgottesdienst beglückwünschten mich zu meiner Entscheidung. Die Paranoia ist verschwunden. Ich zog mich um und fühlte eine tiefe Gelassenheit, Entspannung und Frieden. Wir gingen noch auf ein paar Häppchen in die ICF und dann ging ich bald nach hause.
Ich lief glücklich nach hause und den Rest des Tages breitete sich ein tiefer innerer Frieden in mir aus. Genug gekämpft mit Gedanken, jetzt ist Ruhe da oben – der Frieden kommt in mein Leben, meinen Geist, in meine Seele. Die Seele will gesund werden.
Ich erwarte nicht, dass ab jetzt alles perfekt in meinem Kopf läuft, es wird immer noch Schatten und Zweifel und Rückschläge geben, aber, ich bin in meinem geistlichen Leben (und meiner mentalen Gesundheit) einen Riesenschritt vorwärts gegangen. Es ist die Gewissheit dass ich einen himmlischen Papa an meiner Seite habe der mich liebt und nur das Beste für mich will. Ich glaube, ich habe die richtige Entscheidung getroffen, auf Jesus will ich vertrauen und mich von Teufel und Hölle verabschieden. Ich brauche diese Gedanken nicht mehr. Ich habe beschlossen meine Zeit auf der Erde (und in der Ewigkeit) mit Christus zu gehen. ER macht mich gesund und ich will allen Menschen erzählen was er für mich getan hat und bis heute tut.
Auf der Reise

Ich bin auf der Reise. Eine Reise in eine glückliche Zukunft. Ich bin noch am Anfang. Es gibt Hürden und Schwierigkeiten. Es gibt Erfolge und Lichtblicke. Manche Menschen, die uns auf unserem Weg begleiten, verschwinden, andere kommen hinzu.
Es gibt Höhen und Tiefen. Ich habe das Ziel vor Augen. Ich gehe Schritt für Schritt. Ich reflektiere, was ich bereits erreicht habe und verstehe meine Gedanken und Gefühle. Was mich belastet, streife ich ab wie einen Rucksack mit Sachen, die ich nicht mehr brauche.
Ich mache Pausen und atme tief durch. Neu gestärkt mache ich mich auf den Weg. Meine Werte sind mein Kompass.
Ich bin flexibel und passe mich an, wenn neue Herausforderungen auftauchen. Wenn ich alleine nicht weiter kann, hole ich mir Hilfe. Mein Glaube schützt mich, Engel begleiten mich auf meinem Weg.
Auf meiner Reise mache ich neue Erfahrungen, gute und schlechte. Aber sie alle helfen mir zu wachsen. Dieser Weg ist nicht leicht. Aber ich gehe ihn gerne. Es ist mein eigener Weg. Mein Leben ist toll wie es ist, ich würde mit niemandem tauschen wollen, denn es ist meins, einzigartig und wunderbar.
Wenn ich ans Ziel komme und zurückblicke, staune ich und verstehe, dass alles seinen Sinn hatte. Jede Schwierigkeit, jeder Rückschlag und jeder Erfolg waren Meilensteine auf meinem Weg.
Nachts schaue ich in den Himmel. Die Sterne begleiten mich wie treue Freunde. Ich bin nicht allein auf meinem Weg.
Ich war an düsteren Orten wo mich der Mut verlassen hat. Ich ging durchs finstere Tal. Ich habe gelitten und bin daran gewachsen. Ich werde stärker. Ich werde mutiger. Ich atme auf. Ich bin geborgen. Ich bin in Sicherheit.
Es gibt Licht und Schatten. In jedem Moment entfaltet sich aufs neue das was ist. Jeder Moment ist kostbar und ich genieße ihn.
Ich bin im hier und jetzt. Ich bin fest in der Realität verankert. Ich stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden und bin in ihm verwurzelt. Meine Gedanken sind die zahllosen Blätter, die sich im Wind wiegen
Ich atme, ich heile, ich lebe.
Ich bin vollkommen, ich bin präsent, ich bin mir bewusst. Ich stehe und spiele auf den Bühnen des Lebens. Ich bin wachsam, ich bin aufmerksam. Ich bin da.
Alles ist so wie es sein soll. Alles ist in perfekter Ordnung.
Dankbarkeit

Dankbarkeit ist eng mit positiven Emotionen verbunden. Indem wir Dankbarkeit kultivieren, können wir unser allgemeines Wohlbefinden steigern und positivere Emotionen wie Freude, Zufriedenheit und Gelassenheit erleben.
Zu diesem Beitrag habe ich mich von Christian Bischoff mit seinem tollen Video zu Dankbarkeitsmeditation inspirieren lassen. Das Video findet ihr hier.
Dankbar sein
- Danke für meine Gesundheit
- Danke für meinen Körper
- Danke für das Essen
- Danke für das Wasser
- Danke dass ich genug Geld habe
- Danke für meine Eltern
- Danke für meine Freunde
- Danke für meine Schwester
- Danke für meine Gemeinde
- Danke für meine Nachbarin
- Danke für meine Kleidung
- Danke für mein zuhause
- Danke für meine Flirtchancen
- Danke für meine berufliche Perspektive
- Danke für das Krankengeld
- Danke für die Rente
- Danke für den heiligen Geist
- Danke für meinen Glauben
- Danke dafür dass ich in Frieden Leben darf
- Danke für alle Mitmenschen
- Danke für meine Kreativität
- Danke für meine Talente und Begabungen
- Danke für den Sport
- Danke für meine Gelassenheit
- Danke für meine mentale Stärke
- Danke für die Ärzte, Therapeuten und Pfleger
- Danke für unsere Demokratie
- Danke für unseren Wohlstand
- Danke für meine Musikinstrumente
- Danke für meinen Computer
- Danke für mein Smartphone
- Danke für die Natur
- Danke für schwierige Zeiten
- Danke für die Musik
- Danke für die harten Lebenslektionen
- Danke für meine Feinde
- Danke für diesen Planeten
- Danke dass ich am Leben sein darf
Ich bin glücklich
- Trotz der Schwierigkeiten, ich bin glücklich.
- Auch wenn ich oft traurig bin, ich bin glücklich
- Selbst wenn ich Psychosen habe, ich bin glücklich
- selbst wenn ich in den Spiegel starre und mich frage wer ich eigentlich bin. Ich bin glücklich
- Obwohl ich auf Grund der Ängste die Termine absage, ich bin glücklich
- Auch wenn ich zu viel von mir fordere und mich quäle, ich bin glücklich
- auch wenn manche Freunde mir den Rücken zugewandt haben, ich bin glücklich
- auch wenn ich mich oft einsam fühle, ich bin glücklich
- auch wenn ich stundenlang auf der Couch liege und an die Wand starre, ich bin glücklich
- auch wenn ich von der Tagesklinik oft früher gehen muss, ich bin glücklich
- auch wenn ich leide, ich bin glücklich
- auch wenn meine Seele schmerzt und ich nur noch schreien oder schlafen möchte, ich bin glücklich
- auch wenn ich nachts nicht schlafen kann, ich bin glücklich
- auch wenn ich düstere Gedanken habe, ich bin glücklich
- Ich entscheide mich glücklich zu sein
Wie ich zum Glauben kam

Meine Familie stammt aus Kroatien. Dort ist es mehr oder minder üblich das man zur katholischen Religion gehört und sonntags in die Kirche geht. Meine Schwester und ich sind in Deutschland geboren. Ich wurde getauft und ging von der ersten bis zur dritten Klasse in den Kommunionsunterricht. Ich mochte die Geschichten und Lieder. Dort wo der Unterricht stattfand gab es auch eine Bibliothek mit Hörspielkassetten, die mochte ich sehr gerne. Zur ersten Beichte bin ich aber nicht gegangen, da hatte ich irgendwie keine Lust drauf.
Wir sind in der Familie hin und wieder in die Kirche gegangen, aber meistens zu Weihnachten und Ostern. Glaube spielte damals nicht so die große Rolle, auch wenn meine Mutter im Prinzip schon an Gott glaubte. Mein Vater erklärte mir Gott nur so: „Was die Menschen nicht verstehen, das schieben sie in die Schublade Gott“. Das war als religiöse Aufklärung etwas dürftig.
Mein Relilehrer auf dem Gymnasium taugte nichts. Er spulte sein Programm ab und wir Schüler konnten machen was wir wollten, also haben wir meistens währen dem Unterricht Magic Karten gespielt. Von Zeit zu Zeit bin ich zur evangelischen Klasse gewechselt – die hatten eine gute, engagierte Lehrerin und eigentlich fand ich das Thema Gott doch recht spannend. Auch die Atmosphäre von Kirchen und Kathedralen fand ich schon immer toll.
Mit etwa 15 Jahren entdeckte ich harte Rockmusik, insbesondere Rammstein. Ein Mitschüler versorgte mich dann später mit Heavy Metal CDs, wie beispielsweise von Hammerfall oder Blind Guardian. Wir ließen uns lange Haare wachsen und gingen auf unsere ersten Konzerte. Wir waren begeistert von dieser Musik und wurden Teil der Metal Subkultur mit ihren typischen, schwarzen Band T-Shirts. Später hörten wir auch härtere Sachen: Death und Black Metal wie Dimmu Borgir oder Cradle of Filth und viele andere.
Was irgendwie zu dieser Gemeinschaft dazugehörte war eine Ablehnung, ja fast schon Hass auf organisierte Religionen. Lange Zeit bezeichnete ich mich als Agnostiker. D.h. ich habe nicht ausgeschlossen das es eine höhere Macht gibt aber ich vertrat den Standpunkt man könne es nicht mit Sicherheit wissen.
Einmal druckten mein Mitschüler und ich uns T-Shirts mit der Aufschrift „Atheists rule – I don’t believe“. Damit gingen wir auf den Stuttgarter Kirchentag um die Christen zu provozieren und uns über sie lustig zu machen. Ich lehnte die Bibel und den Glauben komplett ab. Ich ging sogar noch einen Schritt weiter und interessierte mich für den philosophischen Satanismus. Die Idee war „Werde dein eigener Gott“. Es gab da ein satanistisches Internetforum wo sich die Diskussionsteilnehmer lang und breit über alle möglichen philosophischen Themen unterhielten. Das fand ich sehr spannend. Ich hatte damals für mein erstes Auto ein Kennzeichen, das lautete S:IN 666.
Was es auch gab war Firechat, eine Audio Diskussionsplattform. Hier lauschte ich wie Gläubige sich mit Atheisten die Köpfe einschlugen und wild diskutierten, wer denn nun recht habe. Auch da beteiligte ich mich und stellte mich auf die Seite der Atheisten. Das Philosophieren machte mir Spaß.
Nach der Schulzeit blieb ich dem Metal treu, lernte selber das Gitarre spielen und singen. Ich hatte eigene Auftritte und war auf über 100 Konzerten und Festivals. Metal blieb weiterhin meine bevorzugte Musikrichtung, als Zuhörer und als Amateurmusiker. Auch die Leute die ich im Studium kennenlernte und meine damalige Freundin, wir alle hörten metal. Aber dann kam die Wendung.
In einer Krankheitsphase, ich glaube es war 2016 war ich stationär im Zentrum für seelische Gesundheit in Stuttgart Bad Cannstatt. Wer schon mal in einer Psychiatrie war, weiß es ist ein trostloser Ort an dem viel Krankheit und Elend herrscht. Inmitten dieser Trostlosigkeit gab es ein kleines Licht und das war das Singen. Wir hatten dort einen katholischen Pfarrer der einmal die Woche mit seiner Gitarre und ein paar ausgedruckten Texten vorbeikam und wer Lust hatte konnte mitsingen. Da ich zu dieser Zeit schon Amateursänger war und sowieso nichts besseres zu un hatte, konnte ich sehr gut und laut mitsingen – der Pfarrer lobte mich immer, das gefiel mir. Hier kam ich zum ersten mal in Berührung mit christlicher Musik. Wir sangen „Deine Hand ist über mir“, „Meine Zeit steht in deinen Händen“, „kleines Senfkorn Hoffnung“ und viele andere. Diese halbe Stunde in der Woche wurde zu meinem Anker und meinem Zufluchtsort – eine Oase inmitten des Elends. Ich mochte den Pfarrer sehr und wir trafen uns manchmal in der Kantine und unterhielten uns. Irgendwann ging ich dann zum Klinikgottesdienst und er betete mit mir. Er verfügte über sehr großes Charisma und was er über den Glauben sagte leuchtete mir irgendwie ein und wirkte authentisch auf mich. Nicht so aufgesetzt und von oben herab wie ich es von anderen Christen kannte.
Eine ganze Weile hatte ich mich dann nicht mehr mit dem Glauben beschäftigt. 2021 hatte ich eine weitere psychotische Episode hinter mir und war auf der Suche nach einer Rehaklinik. Da entschied ich mich für die de’ignis Klinik, welche christliche Ansätze in ihrem Behandlungskonzept vorsah. Ich war neugierig und bekam dort einen Platz. Ich war dort etwa 5 Wochen und es wurde sehr viel gebetet und Lobpreis gesungen. Einmal war meine Gruppe dran einen Abend mit Programm zu gestalten, wir hatten einen hervorragenden Gitarristen und Violinisten in der Gruppe und wir haben den Abend musikalisch gestaltet. Ich freute mich über die Auftrittsmöglichkeit und ich sang unter anderem „Ich weiß das mein Erlöser lebt“. Der Abend war ein Erfolg und wir hockten uns mit der Gruppe nach dem Event hin um gemeinsam zu beten. Wie ich da noch etwas unbeholfen mitbetete spürte ich diese Energie beim Beten. Es war ein Gefühl intensiver Gemeinschaft mit den Mitpatienten und fühlte sich irgendwie seltsam und neu an. Aber auch irgendwie „richtig“, als hätte ein Teil von mir Heimat im christlichen Glauben gefunden. Insgesamt hat sich mein Glaube in der de’ignis Klinik sehr vertieft und der Aufenthalt war ein Erfolg.
Spiritualität wurde mir zunehmend wichtiger. Nach der Klinik ging ich ein paar mal in die Urban Life Church, aber das war mir vom Konzept her etwas zu amerikanisch. Ich fing an Lobpreislieder auf youtube zu schauen und übte beim Singen regelmäßig meine liebsten christlichen Lieder und besorgte mir eine Bibel.
Irgendwann überzeugte mich meine Nachbarin doch mal mit zur Liebenzeller Gemeinde in Oßweil zu kommen. Ich ging irgendwann regelmäßig und es machte mir Freude obwohl mir alles immernoch etwas neu und fremd war. Ein paar mal ging ich zur Bibelstunde, tat mich mit diesem Buch aber doch noch etwas schwer. Irgendwann sprach ich die Musiker an ob ich mich musikalisch am Gottesdienst beteiligen kann. Wir trafen uns zur Probe und ich übte einige Songs ein. Am Tag des Auftritts war ich furchtbar aufgeregt wie vor jedem meiner zahlreichen Auftritte – aber es war ein Erfolg.
Und so passierte was ich als Jugendlicher mit dem Hang zum Satanismus mir nie hätte träumen lassen. Jetzt bin ich selbst einer von diesen Jesus Freaks 🙂
Die jahrzehnte lange Prägung durch finstere Rockmusik hat ihre Spuren hinterlassen und ich tue mich oft noch mit dem Christsein schwer und habe mit Zweifeln zu kämpfen. Es gibt Zeiten, insbesondere an schlechten Tagen da fühle ich mich von Gott getrennt und verlassen. Manchmal denke ich meine Sünden wiegen so schwer dass ich es nicht verdiene in Gottes Reich zu kommen. Aber heute weiß ich dass das ein Irrtum ist. Ich fühle mich wie in der Geschichte vom verlorenen Sohn (meine Lieblingsgeschichte aus dem Kommunionsunterricht). Ich bin heimgekommen und Gott freut sich um so mehr je verirrter das verlorene Schäfchen war wenn es dann doch den Weg zurück in die Herde geschafft hat. Er ist ein wunderbarer Hirt und ich möchte ohne Jesus Christus in meinem Leben nicht mehr sein. Ohne den Glauben hätte ich schon längst resigniert und aufgegeben.
Nicht jeder aus meinem Umfeld war begeistert von meinem Wandel. Ich geriet mit einem (früheren) Freund, denn ich sehr gut kenne in die Haare weil ich plötzlich christliche Ansichten an den Tag legte. Er war regelrecht schockiert und hat mir mehr oder minder die Freundschaft gekündigt indem er mir die nächste Psychose an den Hals wünschte damit ich wieder „zur Vernunft“ komme und er könne mich nicht „da rausholen“. Und sehr viel weitere verletzende Gedanken hat er geäußert.
Musikalisch höre ich immernoch manchmal Metal, aber vorzugsweise „White Metal“ Das ist eine Art von Metal die sich musikalisch nicht groß von normalen Metal unterscheidet, jedoch christliche Botschaften und Texte enthält. Hier kann man geteilter Meinung sein, aber ich für mich verstehe Gott so dass er möchte das ich singe – auch Rockmusik. Ich habe ein Homerecording Projekt zu einem White Metal Song den ich geschrieben habe gestartet. Ich glaube eine Aufgabe die Gott mir gegeben hat ist dass ich mit dieser Art christlicher Rockmusik Menschen erreichen und vom Glauben erzählen kann.
Hier ist der Text:
No Place in Heaven?
I walk the ways of faith
searching for deliverance
eternal life to gain
I suffered hunger, death and pain
What’s beyond this life
Only He knows
we deal with our daily strife
getting nowhere alone
you claim to know what lies beyond
behind the curtain
but I need to know NOW!!!
Is there no place in heaven?
If there is why do I feel these doubts
If there is a place behind the shrouds
maybe you’ll find it up there
in the clouds
I look for truth
beyond the voices
some are gentle some are rough
We make our choices
I try my best
you do the rest
I seek humility
It’s more than fantasy
We’re not drifting through space all alone
we build our kingdom
craving the wisdom
in this strange world we are all thrown
we are doomed to freedom
yes doomed to freedom
Is there no place in heaven?
If there’s not why do I see these signs
If there is grace and spirit proud
I will seek it up there in the clouds
Dei o gracias
Dei o gracias
spiritus sanctus
spiritus sanctus
I never give up
don’t tell me to stop
We re not forsaken
angels awaken
Is there no place in heaven?
Is it there also for the likes of us?
If there is a space beyond the gate
I will follow the Lords path
It’s never too late
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